Innerhalb von 24 Stunden haben Goldman Sachs und JPMorgan ihre Kursziele für Deutsche Telekom angehoben — Goldman auf 42 Euro, JPMorgan auf 41,50 Euro. Beide Häuser behalten ihre optimistischen Einstufungen bei. Ein solcher Gleichklang zweier Wall-Street-Schwergewichte in so kurzer Zeit ist selten und unterstreicht das gewachsene Vertrauen in den Bonner Konzern.
JPMorgan-Analyst Akhil Dattani liefert dabei den breiteren Kontext: Nach 15 schwachen Jahren hat der europäische Telekomsektor seit Anfang 2024 doppelt so stark zugelegt wie der Gesamtmarkt. Das erste Quartal 2026 sei relativ zum Gesamtmarkt sogar das stärkste seit 24 Jahren. Deutsche Telekom zählt für Dattani weiterhin zu seinen Favoriten — neben BT Group, Orange und Tele2.
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Starke Zahlen als Fundament
Die Kurszielanhebungen kommen nicht ohne Grund. Die Jahresergebnisse 2025, veröffentlicht Ende Februar, übertrafen die Erwartungen: Das bereinigte EBITDA lag im vierten Quartal bei 10,8 Milliarden Euro — leicht über dem Analystenkonsens. Der bereinigte Nettogewinn stieg um 3,7 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro. Für 2026 peilt der Konzern ein bereinigtes EBITDA von 47,4 Milliarden Euro an, was die bisherigen Markterwartungen übertrifft.
Goldman-Analyst Andrew Lee passte seine Schätzungen zudem an die Quartalsergebnisse der US-Tochter T-Mobile an. Die Tochter, die mittlerweile mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes beisteuert, überzeugte zuletzt mit robustem Abonnentenwachstum und steigenden Erlösen pro Nutzer. Die T-Aktie steht weiterhin auf Goldmans „Conviction List“.
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Hauptversammlung und Q1-Zahlen im Blick
Für Aktionäre stehen in den kommenden Wochen zwei Termine im Fokus: Am 1. April findet die Hauptversammlung in Bonn statt, auf der eine Dividendenerhöhung um elf Prozent auf 1,00 Euro je Aktie zur Abstimmung steht. Parallel läuft ein Aktienrückkaufprogramm über zwei Milliarden Euro, dessen erste Tranche von bis zu 550 Millionen Euro bis Ende März abgeschlossen sein soll.
Am 13. Mai folgen dann die Q1-Zahlen 2026. Bestätigt T-Mobile US dort erneut seine operative Stärke, dürfte das die Grundlage für die erhöhten Kursziele beider Banken weiter festigen — und den Titel, der seit Jahresbeginn rund 14 Prozent zugelegt hat, auf Kurs halten.
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