Wöchentliche Aktienrückkäufe, eine steigende Dividende, ein Free Cashflow von über 20 Milliarden Euro — die Deutsche Telekom macht 2026 ernst mit ihrer Ausschüttungsstrategie. Hinter dem Programm steckt mehr als bloße Aktionärspflege.
Rückkäufe im Wochentakt
Allein zwischen dem 9. und 13. März erwarb der Konzern 1,16 Millionen eigene Aktien über Xetra — zu Kursen zwischen 32,50 und 33,17 Euro. Seit Programmstart am 5. Januar sind damit bereits rund 12,3 Millionen Aktien zurückgekauft worden. Das Gesamtvolumen des Programms beläuft sich auf bis zu zwei Milliarden Euro für das laufende Jahr.
Parallel dazu soll die Hauptversammlung am 1. April eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie beschließen — ein Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Über die vergangenen drei Jahre wuchs die Dividende im Schnitt um rund zwölf Prozent jährlich.
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Operative Stärke als Fundament
Diese Kapitalrückführung ist kein Selbstzweck, sondern das Ergebnis einer robusten Geschäftsentwicklung. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte der Konzern einen Umsatz von 119,1 Milliarden Euro, getrieben vor allem von T-Mobile US, deren Service-Umsatz um 7,8 Prozent zulegte. Im Februar erhöhte die Telekom ihren Anteil an der US-Tochter auf 52,8 Prozent — und schloss aus, 2026 Anteile zu verkaufen.
Im Heimatmarkt legte der Glasfaserausbau ebenfalls Rekordtempo vor: 2,5 Millionen neue Anschlüsse in 2025, insgesamt 12,6 Millionen erreichbare Haushalte. Bis 2030 soll die Zahl auf mindestens 25 Millionen steigen. Entscheidend wird dabei, wie schnell neue Anschlüsse kommerziell aktiviert werden — erst dann schlagen sich die Milliarden-Investitionen im Cashflow nieder.
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Ambitiöse Ziele für 2026
Für das laufende Jahr peilt die Telekom ein bereinigtes EBITDA von rund 47,4 Milliarden Euro an, ein währungsbereinigtes Plus von etwa sieben Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll auf rund 2,20 Euro steigen. Analysten erwarten im Schnitt einen Umsatz von 123 Milliarden Euro — rund 3,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Die Aktie notiert aktuell bei 33,29 Euro und damit knapp zwölf Prozent oberhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts. Den ersten operativen Gradmesser für die ambitionierte Guidance liefern die Q1-Zahlen am 13. Mai.
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