Der Kölner Motorenhersteller kann den Verkaufsdruck nicht stoppen. Nach einem ohnehin schwierigen Jahr gerät die Aktie erneut unter die Räder – und die charttechnischen Signale sprechen eine deutliche Sprache.

Verluste dominieren das Handelsgeschehen

Am Donnerstag setzte sich die Talfahrt ungebremst fort. Die Deutz-Aktie büßte im XETRA-Handel 1,1 Prozent ein und schloss bei 8,63 Euro. Von der Eröffnung bei 8,70 Euro ging es kontinuierlich bergab – das Tagestief wurde bei 8,61 Euro markiert.

Die Verkäufer haben klar das Ruder übernommen. Was als leichte Korrektur begann, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem für den Anteilsschein.

Dramatische Kluft zwischen Hoch und aktueller Lage

Besonders schmerzhaft für Anleger: Die Distanz zum Jahreshoch wächst stetig. Noch am 8. September erreichte die Aktie bei 9,95 Euro ihren Höchststand – inzwischen sind über 13 Prozent Verlust aufgelaufen.

  • Jahreshoch: 9,95 Euro (8. September 2025)
  • Jahrestief: 3,84 Euro (19. November 2024)
  • Aktueller Kurs: 8,63 Euro
  • Tagesverlust: -1,1 Prozent

Immerhin: Vom dramatischen Tiefpunkt bei 3,84 Euro im November 2024 hat sich der Titel deutlich erholt. Doch die jüngste Schwäche nährt Zweifel, ob diese Erholung nachhaltig war.

Maschinenbau unter Druck

Der Abwärtstrend ist unverkennbar etabliert. Die charttechnischen Signale deuten auf weitere Belastungen hin, während sich im gesamten Maschinenbau-Sektor die Unsicherheit breit macht. Für Deutz wird es entscheidend sein, ob die Unterstützungszone um 8,60 Euro hält oder ob neue Tiefs drohen.