Ausgerechnet heute muss die Aktie von Deutz abgeben. Die Notierungen sind auf 9,38 Euro gefallen und haben damit einen Abschlag in Höhe von rund 2,7 % hinnehmen müssen. Die Aktie ist an sich im Aufwärtstrend, zeigte sich zuletzt allerdings deutlich schwächer.

Die große Hoffnung für diese Aktie besteht gegenwärtig darin, die Notierungen über den Kurs von 10 Euro treiben zu können. Die Aktie wäre dann in einem neuen Modus, der sehr viel versprechen würde. Über der runden Marke würde es keine Hindernisse mehr geben und charttechnische Analysten wären sicherlich der Meinung, bis zu 11, 12 oder 13 Euro sei noch Platz.

Nur ist auf das Peak dieser Woche bei dann 9,88 Euro nicht mehr viel gekommen. Auf der anderen Seite gilt, dass auch dieser Umstand nicht schlimm ist.

Deutz: Es fehlt noch der letzte Rest an Nachricht

Tatsächlich fehlt dem Unternehmen jetzt die letzte Impulsgebung. Konkret: Es fehlen wohl noch Aufträge, die allerdings schon bald von der Bundesregierung kommen können. Die sitzt im Bundestag derzeit die Haushaltsdebatte für den Haushalt 2025 aus. Am Freitag wird alles unter Dach und Fach sein, sodass dann auch Aufträge an die Branche folgen können. Die Zuversicht bei den Beobachtern, dass genau dies eintreten wird, ist relativ hoch. Die Aufträge werden unter einigen Unternehmen wie Rheinmetall, Hensoldt und Co. aufgeteilt, die Regierung aber sieht viele Mrd. Euro vor.

Insofern ist das Fahrzeugunternehmen wahrscheinlich nicht zufällig auf dem Niveau, das die Aktie jetzt innehat. Der GD100 wie auch der GD200 sind schon lange überwunden. Die Aktie lässt sich im Grunde gar nicht einfangen. Die Notierungen haben das Beste vor sich, nehmen die verschiedenen Trend-Analysten an. Charttechnik und technische Analyse sind hier unbestechlich und messen die Stärke des Titels einfach aus.