Die DexCom-Aktie hat am Freitag mit gemischten Signalen zu kämpfen. Während das Unternehmen mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen übertraf, senkte die Investmentbank Canaccord Genuity ihr Kursziel von 99 auf 95 Dollar. Die Einstufung „Buy“ bleibt zwar bestehen, doch die Anpassung nach unten dürfte bei Anlegern für Stirnrunzeln sorgen.
Das vierte Quartal 2025 brachte einen Gewinn je Aktie von 0,68 Dollar – drei Cent mehr als erwartet. Der Umsatz kletterte um 13,1 Prozent auf 1,26 Milliarden Dollar und lag damit ebenfalls über den Prognosen von 1,24 Milliarden Dollar. Besonders bemerkenswert: Der Nettogewinn schnellte von 151,7 Millionen auf 267,3 Millionen Dollar nach oben.
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Prognose enttäuscht trotz starker Zahlen
Doch die Freude währte nur kurz. Für das Gesamtjahr 2026 stellt DexCom Erlöse zwischen 5,16 und 5,25 Milliarden Dollar in Aussicht. Die Analystenschätzung liegt mit 5,23 Milliarden Dollar zwar im Rahmen, aber offenbar nicht überzeugend genug für einen Kursschub. Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel deutlich an Boden.
Canaccord begründet die Kursziel-Senkung mit einem 22-prozentigen Abschlag gegenüber vergleichbaren Medizintechnik-Unternehmen. Gleichzeitig betont die Bank aber das Potenzial des 15-Tage-G7-Sensors, der in diesem Jahr zum Hauptprodukt werden und die Bruttomargen stärken soll. Aktuell liegt die Bruttomarge bereits bei soliden 59,01 Prozent.
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Katalysatoren in Sicht
Zwei Ereignisse könnten für frischen Wind sorgen: Im ersten Halbjahr 2026 werden Ergebnisse einer randomisierten Kontrollstudie erwartet. Mitte des Jahres könnte zudem die Entscheidung der Gesundheitsbehörde CMS über die Kostenübernahme für Typ-2-Diabetiker ohne Insulin fallen – ein Markt mit enormem Wachstumspotenzial, der bislang nicht in der Prognose berücksichtigt ist.
Immerhin zeigen sich acht Analysten optimistisch und haben ihre Gewinnschätzungen für die kommende Zeit nach oben korrigiert. Der Titel notiert bei 65,12 Dollar und liegt damit 22,56 Prozent unter dem Vorjahresniveau. In den vergangenen drei Monaten legte die Aktie allerdings 12,16 Prozent zu. Bleibt die Frage, ob die starke operative Entwicklung ausreicht, um das verlorene Vertrauen zurückzugewinnen.
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