Der australische Immobilienriese Dexus startet ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 10 Prozent des Grundkapitals. Grund: Die anhaltende Unterbewertung der Aktie im Vergleich zum tatsächlichen Wert der Assets. Dexus-CEO Ross Du Vernet spricht von einer „anhaltenden Diskrepanz“ zwischen Börsenkurs und Immobilienwerten. Die Finanzierung erfolgt aus bestehenden Kreditlinien und Arbeitskapital.
Die Maßnahme kommt zeitgleich mit der Vorlage der Halbjahreszahlen. Das Unternehmen verwaltet Assets im Wert von 51,5 Milliarden Dollar und erzielte im ersten Halbjahr 2026 einen Nettogewinn von 348,5 Millionen Dollar – ein deutlicher Sprung gegenüber mageren 10,3 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum.
Immobilienwerte steigen wieder
Der Turnaround zeigt sich in den Bewertungen: Das Immobilienportfolio legte um 1,0 Prozent zu. Büroimmobilien gewannen 0,7 Prozent, Industrieobjekte 1,6 Prozent an Wert. Das Nettosubstanzvermögen (NTA) pro Aktie stieg auf 8,95 Dollar – ein Plus von 14 Cent oder 1,6 Prozent.
Die operative Entwicklung verläuft solide: Das Büro-Portfolio erreichte eine Vermietungsquote von 92,2 Prozent und liegt damit über dem Marktdurchschnitt. Bei Industrieobjekten verbesserte sich die Quote auf 97,0 Prozent. Das Leasingvolumen im Bürosegment verdoppelte sich nahezu auf 95.300 Quadratmeter.
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Verkaufsprogramm läuft planmäßig
Parallel zum Rückkauf treibt Dexus Desinvestitionen voran. Rund 800 Millionen Dollar an Verkäufen wurden bereits abgewickelt oder vertraglich fixiert – darunter 100 Mount Street in North Sydney. Bis Juni 2027 will das Management Immobilien für rund 2 Milliarden Dollar abstoßen. Bisher sind 1,4 Milliarden Dollar erreicht.
Die Dividende bleibt bei 19,3 Cents je Aktie, was einer Ausschüttungsquote von 82 Prozent entspricht. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt Dexus die Prognose von 37,0 Cents Gesamtdividende bei einem bereinigten Gewinn zwischen 44,5 und 45,5 Cents je Aktie.
Der Verschuldungsgrad liegt mit 33,9 Prozent am unteren Ende der Zielspanne von 30 bis 40 Prozent. Liquide Mittel und ungenutzte Kreditlinien summieren sich auf 2,5 Milliarden Dollar.
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