Diginex baut den kompletten Konzern um. Das Management treibt eine milliardenschwere Übernahme voran. An der Börse löst das jedoch keine Euphorie aus. Im Gegenteil. Die Aktie befindet sich im freien Fall.
Strategiewechsel und Zukauf
Der stellvertretende Vorsitzende Lorenzo Romano erklärte am Donnerstag die neue Ausrichtung. Diginex verabschiedet sich von der reinen Nachhaltigkeits-Plattform. Künftig will das Unternehmen Daten und Kundenbindung direkt verzahnen. Dafür kauft Diginex die Firma Resulticks.
Der Kaufpreis liegt bei 1,5 Milliarden US-Dollar. Diginex bezahlt diese Summe komplett in eigenen Aktien. Resulticks bringt dabei operative Substanz mit. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete das Zielunternehmen rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz. Das operative Ergebnis lag bei 46 Millionen US-Dollar.
Reverse Split verpufft
Anleger honorieren diese Pläne bisher nicht. In den vergangenen zehn Handelstagen brach der Kurs um 63 Prozent ein. Am Donnerstag schloss das Papier bei lediglich 1,45 US-Dollar. Dabei hatte das Management erst Ende April eingegriffen.
Diginex legte die Aktien im Verhältnis eins zu acht zusammen. Dieser sogenannte Reverse Split sollte den Kurs optisch stützen. Die erhoffte Wirkung blieb aus. Die Talfahrt geht ungebremst weiter.
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Die Zeit drängt
Im Hintergrund tickt eine regulatorische Uhr. Die Technologiebörse Nasdaq verlangt einen Mindestkurs von einem US-Dollar. Diginex riss diese Marke im Frühjahr über Wochen hinweg. Nun läuft eine Frist bis zum 21. September 2026.
Bis dahin muss der Kurs an zehn aufeinanderfolgenden Handelstagen über der Dollar-Marke schließen. Sonst droht der Rauswurf aus dem regulären Handel. Die Rettung könnte die laufende Übernahme bringen. Das Management rechnet mit einem Abschluss bis Mitte Mai.
Die Transaktion hängt noch an behördlichen Genehmigungen und weiteren Abschlussbedingungen. Gelingt der Deal fristgerecht, wandelt sich Diginex abrupt in ein profitables KI-Unternehmen. Scheitert die Übernahme, rückt das Delisting-Risiko massiv in den Vordergrund.
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