Am 13. April stimmen die Aktionäre von Diginex über eine 8-zu-1-Aktienkonsolidierung ab — und damit über weit mehr als eine buchhalterische Maßnahme. Der Aktienkurs liegt seit 30 aufeinanderfolgenden Handelstagen unter dem Nasdaq-Mindestwert von 1,00 US-Dollar. Ohne grünes Licht der Aktionäre fehlt dem Unternehmen das zentrale Instrument, um den Börsenstatus zu sichern.
Fusion mit Resulticks: Potenzial und offene Fragen
Gleichzeitig treiben die Singaporeaner Fusionsgespräche mit Resulticks Global Companies voran. Die Grundzüge des Deals sollen bereits abgestimmt sein, doch die Finanzierung bleibt das entscheidende Hindernis: Diginex sucht nach nicht-verwässernden Kreditlinien für die Transaktion — und hat selbst eingeräumt, dass ein endgültiger Abschluss nicht garantiert ist.
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Die Beziehung zu Resulticks ist bereits eng geknüpft. Im Februar 2026 unterzeichneten beide Unternehmen eine Reseller-Vereinbarung mit einem kumulativen Umsatzziel von 40 Millionen US-Dollar über vier Jahre. Ein bestehender 8-Millionen-Dollar-Kredit wurde zudem neu strukturiert: Rückzahlung in vier gleichen Tranchen bis Ende September 2026.
Interner Umbau auf der Zielgeraden
Parallel läuft eine tiefgreifende Konsolidierung. Seit dem 1. April 2026 operieren die bisherigen Tochtergesellschaften Plan A, Matter und The Remedy Project als eine einzige ESG- und Compliance-Plattform. Die zuvor separate Holdingstruktur mit vier Einheiten wurde aufgelöst. Neue Führungskräfte — COO Jacob Friedman und CAO Sandra Kovacheva — koordinieren den Prozess.
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Das Wachstum ist beeindruckend: Der Umsatz legte in den vergangenen zwölf Monaten um 203 Prozent zu, die Plattform verarbeitet nach eigenen Angaben bereits Hunderte Millionen Datenpunkte monatlich. Operativ schreibt Diginex jedoch weiterhin rote Zahlen. Die Kassenposition von 13,8 Millionen US-Dollar und eine schuldenfreie Bilanz geben dem Unternehmen zumindest finanziellen Spielraum.
Scheitert der Reverse-Split am 13. April, könnte Diginex einen zweiten 180-tägigen Aufschub bei der Nasdaq beantragen — vorausgesetzt, alle anderen Notierungsstandards sind erfüllt. Weitere Details zur einheitlichen Geschäftsstrategie sind für das zweite Quartal 2026 angekündigt. Der April-Abstimmung kommt damit die Rolle eines Startschusses zu: für die nächste Wachstumsphase oder für einen deutlich schwereren Weg zurück zur Compliance.
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