Ein milliardenschwerer Zukauf auf der einen Seite, der Kampf gegen den Rauswurf aus der Nasdaq auf der anderen. Bei Diginex prallen derzeit zwei extreme Welten aufeinander. Das Unternehmen versucht, sich mit einer gigantischen Übernahme aus der operativen Bedeutungslosigkeit zu befreien.
Rote Zahlen und ein gigantischer Zukauf
Der Blick in die aktuellen Bücher zeigt ein klares Problem. Der Halbjahresumsatz stieg zwar rasant an, liegt aber absolut betrachtet bei mageren 2,0 Millionen US-Dollar. Parallel dazu weitete sich der operative Verlust auf 6,0 Millionen US-Dollar aus. Profitabilität bleibt in weiter Ferne.
Nun folgt die Flucht nach vorn. Diginex schluckt das Unternehmen Resulticks für 1,5 Milliarden US-Dollar. Die gesamte Summe fließt in Form von neuen Aktien zu je 1,32 US-Dollar. Barmittel tastet das Management für diese Transaktion nicht an.
Der Zukauf katapultiert Diginex in eine völlig neue Liga. Resulticks erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von rund 150 Millionen US-Dollar bei einer operativen Marge von 32 Prozent.
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Die Uhr der Börsenaufsicht läuft ab
Während das Management den Mega-Deal orchestriert, brennt an der Börse die Luft. Die Nasdaq hat dem Unternehmen eine formelle Warnung erteilt. Der Aktienkurs notierte zu lange unter der kritischen Marke von einem US-Dollar.
Aktionäre zogen auf einer außerordentlichen Hauptversammlung Mitte April die Notbremse. Sie winkten einen Reverse-Split im Verhältnis 8-zu-1 durch. Das Ziel ist klar: Der Kurs muss zwingend zehn Handelstage in Folge über der Ein-Dollar-Marke schließen.
Die Frist dafür endet am 21. September 2026. Gelingt die Kursrettung nicht, droht die sofortige Streichung vom Kurszettel der US-Technologiebörse.
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Großbanken positionieren sich
Trotz der massiven Verwässerung durch den Aktientausch und der laufenden Nasdaq-Frist greifen institutionelle Adressen zu. Jüngste Pflichtmitteilungen belegen Aufstockungen durch Schwergewichte wie UBS und die Bank of America.
Das neu genehmigte Kapital von 495 Millionen Stammaktien schafft nun den formalen Rahmen für den rasanten Umbau. Auch eine bestehende Kreditlinie strukturierte das Unternehmen bis Ende 2026 um, um finanziellen Spielraum zu sichern.
Der Abschluss der Übernahme wird innerhalb der nächsten 30 bis 45 Tage erwartet. Im zweiten Quartal 2026 präsentiert das Management dann die integrierte Unternehmensstrategie für den neuen Konzern.
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