Zwei neue Führungskräfte, eine außerordentliche Hauptversammlung in wenigen Tagen — Diginex setzt seine Transformation in bemerkenswertem Tempo um. Das Nasdaq-gelistete ESG-Technologieunternehmen hat Jacob Friedman als Chief Operating Officer und Sandra Kovacheva als Chief Administrative Officer ernannt. Beide sollen die laufende Konsolidierung von vier eigenständigen Einheiten zu einem integrierten Unternehmen operativ umsetzen.
Erfahrene Kräfte aus dem eigenen Ökosystem
Friedman ist kein Externer: Seit 2021 verantwortete er als Chief Customer Officer bei Plan A — einer der vier Diginex-Einheiten — den Aufbau kundenseitiger Aktivitäten in 15 Märkten. Unter seiner Führung entstand eine KI-gestützte Support-Infrastruktur, die inzwischen mehr als 80 Prozent der Kundenanfragen eigenständig bearbeitet. Als COO wird er nun Kundenoperationen, kommerzielle Prozesse und Lieferinfrastruktur über alle Einheiten hinweg zusammenführen — und zusätzlich als Managing Director von Plan A die Kontinuität während der Integrationsphase sichern.
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Kovacheva bringt europäische Governance-Tiefe mit. Als langjährige General Counsel und Data Protection Officer bei Plan A begleitete sie die Diginex-Akquisition, mehrere Restrukturierungen und den Aufbau eines Compliance-Rahmens für institutionelle Kunden wie Visa, Deutsche Bank und BNP Paribas. Als CAO konsolidiert sie künftig Rechts-, Compliance-, Personal- und Governance-Funktionen im gesamten Konzern.
Reverse Split als Nasdaq-Pflichtaufgabe
Parallel zur Führungsneuaufstellung läuft eine weniger komfortable Aufgabe: Am 23. März 2026 informierte die Nasdaq das Unternehmen, dass der Aktienkurs über 30 aufeinanderfolgende Handelstage unter der Mindestanforderung von 1,00 US-Dollar geschlossen hatte. Der Handel läuft zwar unverändert weiter, und die Frist zur Erfüllung der Listing-Anforderungen läuft bis zum 21. September 2026 — der Druck ist dennoch real.
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Der Vorstand reagierte mit der Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung für den 13. April 2026. Zur Abstimmung steht eine 8-zu-1-Aktienkonsolidierung, die den Bonusaktien-Split vom September 2025 rückgängig machen soll.
Das Unternehmen verzeichnete in den vergangenen zwölf Monaten ein Umsatzwachstum von 203 Prozent und verarbeitet nach eigenen Angaben monatlich hunderte Millionen Nachhaltigkeitsdatenpunkte. Rentabel ist es trotzdem noch nicht. Die liquiden Mittel übersteigen laut InvestingPro-Analyse die kurzfristigen Verbindlichkeiten, was der Integration zumindest finanziellen Spielraum lässt. Weitere Angaben zur Umsetzung der Gesamtstrategie erwartet das Unternehmen im Verlauf des zweiten Quartals 2026.
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