Der Kurs fällt, die Meldungen klingen positiv — und genau diese Diskrepanz ist das eigentliche Problem. Diginex hat in den vergangenen Monaten eine Partnerschaft nach der anderen verkündet, zuletzt mit dem europäischen Gesundheitstechnologieunternehmen Doctolib. Der Markt zeigt sich davon unbeeindruckt.
Am 25. März 2026 markierte die Aktie bei 0,44 US-Dollar ein neues 52-Wochen-Tief — und das bei einem Handelsvolumen von 3,27 Millionen Aktien, mehr als doppelt so viel wie im Tagesdurchschnitt. Das erhöhte Volumen bei fallenden Kursen deutet auf gezielten Verkaufsdruck hin, nicht auf vorübergehende Schwäche.
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Positive Nachrichten, fallende Kurse
Das Muster wiederholt sich seit Monaten. Die Übernahme von PlanA.earth im Januar 2026, das angekündigte ESG-Joint-Venture in Brasilien, nun die Doctolib-Partnerschaft für CO₂-Berichterstattung — jede Ankündigung folgte ein Kursrückgang. Der Abstand zwischen 52-Wochen-Hoch (39,85 US-Dollar) und aktuellem Niveau verdeutlicht das Ausmaß.
Hinter den Kulissen verschiebt sich die Eigentümerstruktur weiter. Rhino Ventures hält inzwischen 57,7 Prozent der ausstehenden Aktien, die Gesamtbeteiligung von Chairman Miles Pelham erreicht 58,9 Prozent. Ein Zwangsverkauf von 36 Millionen verpfändeten Aktien des früheren Großaktionärs Rocky Rai Anfang März — zur Begleichung eines Darlehens von rund 29,8 Millionen US-Dollar — hat diese Konzentration weiter verschärft. Für Minderheitsaktionäre ist das eine schwierige Ausgangslage.
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Umsatz wächst, Verluste bleiben
Fundamental liefert Diginex ein gemischtes Bild. Der Jahresumsatz für die zwölf Monate bis März 2025 stieg um 57 Prozent auf 2,04 Millionen US-Dollar — ein klares Wachstumssignal. Gleichzeitig belief sich der Nettoverlust im Geschäftsjahr 2025 auf 5,2 Millionen US-Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt trotz des Kursrückgangs noch bei rund 99 Millionen US-Dollar, was bei diesen Umsatzzahlen eine erhebliche Bewertungsprämie darstellt.
Die Reseller-Vereinbarung mit Resulticks zielt auf kumulierte Einnahmen von 40 Millionen US-Dollar über vier Jahre — ein ambitioniertes Ziel, das die aktuelle Umsatzbasis um ein Vielfaches übersteigt. Ob die laufenden Kundenprojekte diese Erwartungen untermauern können, wird sich an konkreten Umsatzzahlen im kommenden Geschäftsjahr ablesen lassen.
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