Ein aktuelles SEC-Filing offenbart weitreichende Entscheidungen in der Chefetage von Diginex. Der Vorstand hat die Fristen für umfangreiche Optionsscheine des Gründers Miles Pelham um zwei Jahre verlängert. Für Minderheitsaktionäre bedeutet dieser Schritt ein handfestes Risiko: Die Gefahr einer drastischen Verwässerung ihrer Anteile verschiebt sich weit in die Zukunft, bleibt aber in vollem Umfang bestehen.
Kontrolle fest in Gründerhand
Am Freitag reichten die Investmentgesellschaft Rhino Ventures und Miles Pelham ein aktualisiertes Dokument bei der US-Börsenaufsicht ein. Daraus geht hervor, dass die Ausübungsfristen für den sogenannten „51%-Warrant“ sowie drei weitere IPO-Warrants bis in die Jahre 2028 und 2029 verschoben wurden.
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Pelham sichert sich damit weiterhin die absolute Kontrolle. Über seine persönliche Beteiligung und seine Rolle als alleiniger Eigentümer von Rhino Ventures lenkt der Chairman knapp 59 Prozent der ausstehenden Aktien. Zusätzlich gewährte das Unternehmen ihm neue Aktienpakete, die bis 2028 stufenweise unverfallbar werden.
Erheblicher Überhang belastet
Die Verlängerung zementiert einen gewaltigen Warrant-Überhang von über 172 Millionen Papieren. Allein der Haupt-Warrant berechtigt zum Bezug von rund 118 Millionen neuen Aktien zu einem Preis von 6,13 US-Dollar. Weitere Optionen weisen Ausübungspreise zwischen 1,03 und 1,54 US-Dollar auf. Eine vollständige Ausübung würde die bestehende Aktienbasis massiv ausweiten und den Wert der bisherigen Papiere entsprechend verwässern.
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Abgestürzter Kurs und neue Marktregeln
Diese interne Machtfestigung trifft auf einen extrem schwachen Börsenkurs. Die Papiere notierten zuletzt bei lediglich 0,57 US-Dollar – ein drastischer Rückgang vom 52-Wochen-Hoch bei fast 40 US-Dollar. Die jüngste Zwangsvollstreckung von 36 Millionen verpfändeten Aktien zur Tilgung eines Millionendarlehens durch den Gläubiger Rocky Rai unterstreicht die finanzielle Anspannung im direkten Umfeld der Großaktionäre.
Operativ richtet das Unternehmen den Blick nun auf Großbritannien. Die dortige Finanzaufsicht FCA plant neue Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Diginex stuft diese regulatorische Entwicklung als direkten Treiber für den eigenen Kernmarkt ein und erhofft sich davon neue geschäftliche Impulse.
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