Diginex kämpft an zwei Fronten gleichzeitig: Der Umbau zu einer integrierten KI-Plattform für ESG-Daten läuft auf Hochtouren — und parallel tickt die Uhr für das Nasdaq-Listing. Am 13. April stimmen die Aktionäre über Kapitalmaßnahmen ab, die über den Verbleib an der Börse entscheiden könnten.
Reverse Split soll Kurs retten
Am 23. März 2026 erhielt Diginex eine formelle Warnung der Nasdaq: Der Aktienkurs hatte an 30 aufeinanderfolgenden Handelstagen die Mindestmarke von 1,00 US-Dollar unterschritten. Aktuell notiert das Papier bei rund 0,43 Euro. Die Frist zur Wiederherstellung der Compliance läuft bis zum 21. September 2026.
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Das zentrale Instrument zur Kursstabilisierung ist ein geplanter Reverse Split im Verhältnis 8-zu-1. Acht bestehende Aktien würden dabei zu einer neuen zusammengefasst, was den Kurs rechnerisch über die kritische Dollar-Marke heben soll. Gleichzeitig steht eine Erhöhung des genehmigten Aktienkapitals auf 200.000 US-Dollar zur Abstimmung — die neue Struktur würde 495 Millionen Stamm- und 5 Millionen Vorzugsaktien umfassen und dem Unternehmen Spielraum für künftige Finanzierungen und M&A-Aktivitäten verschaffen.
Plattform-Integration und Wachstumspläne
Operativ treibt Diginex die Zusammenführung von vier bislang isolierten ESG-Einheiten in einer einheitlichen Dateninfrastruktur voran. Nach eigenen Angaben verarbeitet das System bereits monatlich hunderte Millionen Datenpunkte. Anfang April wurden Jacob Friedman als Chief Operating Officer und Sandra Kovacheva als Chief Administrative Officer ernannt — Friedman soll die Verschmelzung der operativen Einheiten koordinieren.
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Für das Umsatzwachstum setzt Diginex auf ein im Februar 2026 geschlossenes Reseller-Abkommen mit Resulticks Global Companies. Das Ziel: 40 Millionen US-Dollar kumulierter Umsatz über vier Jahre. Eine bestehende Finanzierung von 8 Millionen US-Dollar wurde im Zuge der Partnerschaft restrukturiert.
Der 13. April wird zeigen, ob die Aktionäre den Kurs mitgehen. Gelingt der Reverse Split und hält die Aktie anschließend an mindestens zehn aufeinanderfolgenden Handelstagen über 1,00 US-Dollar, wäre die unmittelbare Nasdaq-Gefahr gebannt — und Diginex könnte sich voll auf den Plattformaufbau konzentrieren.
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