Zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres hat Diginex seine lange angekündigte Integrationsstrategie offiziell in Kraft gesetzt. Der Londoner RegTech-Konzern will seine vier operativen Einheiten — Diginex, Plan A, Matter und The Remedy Project — zu einer einzigen Plattform verschmelzen. Der Markt reagierte prompt: Die Aktie gab rund fünf Prozent nach, während Wettbewerber aus dem Beratungssegment gleichzeitig zulegten.
Strategie nach 60-Tage-Analyse
Die Grundlage für den Umbau lieferte eine intensive Bestandsaufnahme, die CEO Lubomila Jordanova in ihren ersten 60 Amtstagen durchführte. Über 60 Interviews mit Mitarbeitern aus verschiedenen Funktionen und Regionen, eine Überprüfung des Technologieportfolios sowie eine Wettbewerbsanalyse flossen in den Plan ein, den das Board of Directors einstimmig verabschiedete.
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Das Ziel: ein integriertes Daten-Ökosystem, das Banken, Asset Manager und Konzerne bei ESG-, Nachhaltigkeits- und Compliance-Anforderungen unterstützt. Von Carbon Accounting über Lieferkettentransparenz bis hin zu Human-Rights-Due-Diligence sollen alle Fähigkeiten unter einem einheitlichen technologischen und operativen Rahmen gebündelt werden. Monatlich verarbeitet Diginex nach eigenen Angaben bereits Hunderte von Millionen nachhaltigkeitsbezogener Datenpunkte.
Das Management setzt dabei auf eine strukturelle Konsolidierungswelle im Sektor, getrieben durch wachsende regulatorische Komplexität — CSRD, ISSB, SFDR und der Modern Slavery Act erhöhen den Druck auf Unternehmen weltweit. Konkret in Arbeit sind neben der operativen Integration auch eine Abstimmung der Produkt-Roadmap, eine Rebranding-Initiative sowie ein disziplinierter Ansatz für weitere Akquisitionen.
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Nasdaq-Frist und EGM im April
Parallel zur strategischen Neuausrichtung läuft eine Uhr. Am 23. März erhielt Diginex ein Schreiben der Nasdaq, das einen Verstoß gegen die Mindestanforderung für den Schlusskurs dokumentiert: 30 aufeinanderfolgende Handelstage unter einem Dollar. Die geplante Aktienkonsolidierung und Kapitalerhöhung sollen den Nasdaq-Anforderungen genügen und gleichzeitig finanziellen Spielraum für künftige M&A-Aktivitäten schaffen.
Über diese Maßnahmen entscheidet eine außerordentliche Hauptversammlung am 13. April 2026. Trotz eines Umsatzwachstums von 203 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten bleibt Diginex unrentabel — die liquiden Mittel übersteigen laut InvestingPro-Analyse jedoch die kurzfristigen Verbindlichkeiten, was der Integration einen gewissen Puffer verschafft. Das EGM wird zeigen, ob Aktionäre den eingeschlagenen Kurs mittragen.
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