Zwei Baustellen gleichzeitig: Diginex kämpft an der Nasdaq um seinen Verbleib — und baut intern sein gesamtes Geschäftsmodell um. Heute entscheiden die Aktionäre, ob das Unternehmen den dringend nötigen ersten Schritt aus der Compliance-Krise schaffen kann.
Reverse Split soll Delisting abwenden
Der unmittelbare Auslöser der außerordentlichen Hauptversammlung ist eine formelle Warnung der Nasdaq vom 23. März 2026. Weil der Kurs der Diginex-Aktie 30 Handelstage in Folge unter der Mindestmarke von 1,00 US-Dollar schloss, droht mittelfristig der Ausschluss vom Handel. Zuletzt notierte das Papier bei rund 0,53 US-Dollar.
Das Board schlägt als Gegenmittel einen Reverse Split im Verhältnis 8:1 vor — acht bestehende Aktien werden zu einer neuen zusammengelegt, was den Kurs rein rechnerisch über die kritische Schwelle heben soll. Bis zum 21. September 2026 hat Diginex Zeit, die Compliance-Anforderungen vollständig zu erfüllen. Die heutige Zustimmung wäre der erste notwendige Schritt dazu.
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Ebenfalls auf der Tagesordnung steht eine Neugestaltung der Kapitalstruktur: Das genehmigte Aktienkapital soll auf 200.000 US-Dollar angepasst werden, aufgeteilt in 495 Millionen Stamm- und 5 Millionen Vorzugsaktien. Das Management begründet dies mit dem Bedarf an finanziellem Spielraum für potenzielle Akquisitionen und die allgemeine Bilanzstärkung.
Integration von vier Einheiten läuft bereits
Parallel zur Börsenfrage läuft eine tiefgreifende operative Transformation. Seit dem 1. April 2026 werden die bislang eigenständigen Einheiten Diginex, Plan A, Matter und The Remedy Project zu einer einzigen integrierten Technologieplattform zusammengeführt. Das Ziel: eine einheitliche Infrastruktur für Nachhaltigkeitsberichterstattung, Kohlenstoffbilanzierung und Lieferkettentransparenz.
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Für die personelle Begleitung dieser Integration wurden Anfang April zwei neue Führungskräfte berufen: Jacob Friedman als Chief Operating Officer und Sandra Kovacheva als Chief Administrative Officer.
Ein Ja zum Reverse Split würde die unmittelbare Delisting-Gefahr abwenden — löst aber nicht die eigentliche Aufgabe, die operative Plattform-Integration nach dem starken Umsatzwachstum der vergangenen zwölf Monate in echte Profitabilität zu übersetzen. Das ist die Herausforderung, die nach dem heutigen Votum bleibt.
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