Montag noch Wachstumsstrategie, Montag schon Delistingrisiko — beides gehört bei Diginex gerade zusammen. Am 13. April 2026 entscheidet eine außerordentliche Hauptversammlung über einen 8-für-1-Reverse Split, der das Nasdaq-Listing des ESG-Technologieunternehmens sichern soll. Gleichzeitig präsentiert das Unternehmen eine neu aufgestellte Plattform und frische Führungskräfte.
Plattform-Integration und ein 40-Millionen-Deal
Diginex hat seine vier Tochtergesellschaften — Diginex, Plan A, Matter und The Remedy Project — zu einer einzigen Technologieplattform zusammengeführt. Kunden erhalten damit eine gemeinsame Infrastruktur für Nachhaltigkeitsberichterstattung, Kohlenstoffbilanzierung und Lieferkettentransparenz. Nach eigenen Angaben verarbeitet das System monatlich Hunderte Millionen ESG-Datenpunkte.
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Zentrales Element der Wachstumsstrategie ist ein Vierjahres-Reseller-Vertrag mit Resulticks, der ein kumuliertes Umsatzziel von 40 Millionen US-Dollar vorsieht. Der Deal restrukturiert eine frühere Zahlung von 8 Millionen US-Dollar in vier gleiche Raten über 2026 und erschließt die Präsenz von Resulticks in den USA, Südostasien, Indien und dem Nahen Osten. Eine mögliche vollständige Unternehmenszusammenführung ist vereinbart, hängt aber noch von einer nicht-verwässernden Fremdfinanzierung und weiteren Genehmigungen ab.
Als Zielgruppe rücken Banken und Asset Manager in den Mittelpunkt — Segmente, die durch regulatorische Anforderungen wie CSRD und SFDR strukturell wachsen. Zwei neue Führungskräfte sollen die Integration beschleunigen: Jacob Friedman als Chief Operating Officer und Sandra Kovacheva, zuvor General Counsel bei Plan A, als Chief Administrative Officer.
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Starkes Umsatzwachstum, aber rote Zahlen
Das finanzielle Bild bleibt zweigeteilt. Der Umsatz legte in den vergangenen zwölf Monaten um 203 Prozent zu — ein beeindruckendes Tempo. Profitabel ist Diginex dennoch nicht. Die liquiden Mittel übersteigen zwar die kurzfristigen Verbindlichkeiten, und der Verschuldungsgrad gilt als moderat. Weniger beruhigend: Das Short-Interest stieg zuletzt um 49 Prozent auf rund 3 Millionen Aktien, begleitet von einem anhaltenden Kursrückgang gegenüber dem Vorjahresniveau.
Der Ausgang der EGM am 13. April ist deshalb keine Formalität. Stimmen die Aktionäre dem Reverse Split zu und hält der Kurs anschließend zehn aufeinanderfolgende Handelstage über 1,00 US-Dollar, wäre die unmittelbare Delistingbedrohung abgewendet. Weitere Details zur einheitlichen Geschäftsstrategie will das Unternehmen im Verlauf des zweiten Quartals 2026 vorlegen.
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