Ein Aktiensplit zur Rettung der Börsennotierung, eine milliardenschwere KI-Übernahme und eine komplette interne Neuaufstellung. Bei Diginex überschlagen sich aktuell die Ereignisse. Das RegTech-Unternehmen baut den gesamten Konzern um, um den Sprung vom reinen Datensammler zum integrierten KI-Anbieter zu schaffen.
Reverse Split gegen das Delisting
Am Dienstag vollzog das Management den ersten drastischen Schritt. Je acht alte Diginex-Aktien wurden zu einem neuen Papier zusammengefasst. Die Maßnahme reduziert den gesamten Streubesitz auf knapp 30 Millionen Stück.
Der Hintergrund dieser Konsolidierung ist strikt regulatorisch. Diginex muss die Nasdaq-Mindestnotierung von einem US-Dollar erfüllen. Die Frist dafür läuft zwar erst im September 2026 ab, der Reverse Split soll den theoretischen Kurs aber sofort über diese kritische Marke heben.
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Milliarden-Deal in eigenen Aktien
Parallel dazu treibt das Management eine massive externe Expansion voran. Diginex hat einen Kaufvertrag für den KI-Spezialisten Resulticks unterzeichnet. Die reine Aktientransaktion bewertet das Zielunternehmen mit 1,5 Milliarden US-Dollar. Der Abschluss ist innerhalb der nächsten anderthalb Monate geplant.
Resulticks bringt erhebliche fundamentale Substanz mit in den Konzern. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der KI-Anbieter rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz bei einer operativen Marge von 32 Prozent.
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Für die kommenden Jahre stehen folgende Umsatzprognosen für Resulticks im Raum:
– 2026: 190 bis 210 Millionen US-Dollar
– 2027: 250 bis 280 Millionen US-Dollar
Vier Marken unter einem Dach
Neben dem Zukauf ordnet CEO Lubomila Jordanova das bestehende Geschäft neu. Nach einer umfassenden Prüfung integriert der Vorstand vier bisher separate operative Einheiten. Marken wie Plan A oder The Remedy Project verschmelzen künftig unter einer zentralen Struktur. Ein umfassendes Rebranding flankiert diesen Umbau.
Die technologische Vision hinter der Neuaufstellung ist ambitioniert. Diginex plant, seine verifizierten ESG-Daten mit der Echtzeit-KI von Resulticks zu koppeln. Gelingt der geplante Abschluss der Übernahme in den nächsten Wochen, entsteht ein System für kontinuierliche Compliance-Überwachung. Das Unternehmen will Kunden damit weg vom reinen Reporting und hin zur aktiven operativen Steuerung führen.
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