DocMorris Aktie: Umsatzexplosion!

Die Online-Apotheke DocMorris steigerte ihren Umsatz 2025 deutlich, angetrieben vom Rezeptgeschäft und digitalen Services. Das Unternehmen bekräftigt das Ziel, noch 2026 profitabel zu werden.

DocMorris Aktie
Kurz & knapp:
  • Rezeptgeschäft wächst um über 33 Prozent
  • Telemedizin-Tochter verzeichnet Umsatzexplosion
  • KI-Assistent wird von jedem dritten User genutzt
  • EBITDA-Breakeven für 2026 angepeilt

Die Online-Apotheke liefert ab – und zwar kräftig. Im Gesamtjahr 2025 kletterte der Außenumsatz um 11,1 Prozent auf 1.185,8 Millionen Schweizer Franken. Besonders das vierte Quartal zeigt: Der Konzern hat den Turbo gezündet. Doch was steckt hinter diesem Wachstumsschub? Und reicht das, um die Verluste endlich hinter sich zu lassen?

Rezeptgeschäft als Wachstumsmotor

Der Bereich der rezeptpflichtigen Medikamente entwickelte sich 2025 zum absoluten Zugpferd. Der Rx-Außenumsatz schoss um 33,2 Prozent auf 234,8 Millionen Franken nach oben. Im vierten Quartal allein legte das Segment trotz verstärktem Fokus auf Marketingeffizienz um 22,3 Prozent zu – und das gegenüber einem bereits starken Vorjahresquartal. Sequenziell, also im Vergleich zum dritten Quartal 2025, wuchs der Rx-Bereich um 6,1 Prozent weiter.

Diese Dynamik zeigt: DocMorris gewinnt im umkämpften deutschen Markt für verschreibungspflichtige Arzneimittel massiv an Boden. Die gleichzeitige Steigerung der Marketingeffizienz deutet darauf hin, dass jeder investierte Euro in Werbung nun mehr Umsatz generiert als zuvor.

Non-Rx und digitale Services ziehen mit

Aber auch außerhalb des Rezeptgeschäfts lief es rund. Der Non-Rx-Bereich – bestehend aus OTC-Produkten, Telemedizin, Marktplatz und Retail Media – wuchs im Gesamtjahr um 7,1 Prozent auf 887,9 Millionen Franken. Im vierten Quartal beschleunigte sich die Entwicklung deutlich: Plus 14,9 Prozent sprechen eine klare Sprache.

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Besonders bemerkenswert: Die Telemedizin-Tochter TeleClinic explodierte förmlich mit einem Umsatzplus von 124 Prozent auf 24,9 Millionen Franken. Retail Media und der Marktplatz legten ebenfalls kräftig zu – um 88 Prozent auf 13,6 Millionen Franken. Diese hochmargigen digitalen Services entwickeln sich zum strategischen Gewinnbringer.

KI-Assistent überzeugt User

Ein weiterer Coup: Der im Jahr 2025 eingeführte KI-gestützte Health Companion kommt bei den Nutzern an. Bereits jeder dritte App-User hat den digitalen Assistenten genutzt. Diese Integration fügt sich nahtlos in die Vision ein, eine umfassende digitale Gesundheitsplattform aufzubauen – ein Ökosystem, das weit über eine klassische Online-Apotheke hinausgeht.

Die Kundenbasis wuchs trotz des Verlusts ehemaliger Zur Rose Deutschland-Kunden von 10,3 Millionen auf 11,0 Millionen aktive Nutzer. Die Einstellung der Marke Zur Rose Ende 2024 konnte offenbar kompensiert werden.

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Breakeven in Sichtweite

Das Management präzisiert die EBITDA-Erwartung für 2025 auf eine Spanne zwischen minus 48 und minus 52 Millionen Franken. Gleichzeitig bekräftigt DocMorris das Erreichen des EBITDA-Breakeven im Laufe des Jahres 2026 und den Free Cashflow-Breakeven 2027.

Die starke Umsatzdynamik im vierten Quartal – plus 15,5 Prozent beim Außenumsatz – verleiht diesen Prognosen Rückenwind. Die aktive Kundenzahl stieg im Schlussquartal von 10,6 auf 11,0 Millionen. Das zeigt: Der Konzern gewinnt nicht nur Umsatz, sondern auch die entscheidende Kundenbasis.

Am 19. März 2026 wird DocMorris die detaillierten Jahreszahlen und den Ausblick für 2026 vorlegen. Bis dahin dürfte die Frage im Raum stehen: Kann die Wachstumsstory den Weg in die schwarzen Zahlen tatsächlich ebnen?

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