Die Aktie von Domino’s Pizza legte im vorbörslichen Handel am Montag um 4,8 Prozent auf 403,04 Dollar zu. Grund für den Kurssprung waren die am Morgen veröffentlichten Quartalszahlen, die bei den US-Verkäufen die Erwartungen der Analysten übertrafen. In den vergangenen zwölf Monaten hatte der Titel allerdings 15,6 Prozent an Wert verloren – die jüngste Erholung kommt also von niedrigem Niveau.
Verbraucher greifen bei Schnäppchen zu
Die US-Filialen von Domino’s verzeichneten im vierten Quartal ein Plus von 3,7 Prozent bei den Verkäufen in vergleichbaren Geschäften. Analysten hatten lediglich mit 3,47 Prozent gerechnet. Das Wachstum ist vor allem auf aggressive Rabattaktionen zurückzuführen – darunter die Neuauflage des „Best Deal Ever“ für 9,99 Dollar sowie neue Produktvarianten wie die Pizza mit Parmesan-gefülltem Rand.
Der Hintergrund: Verbraucher mit geringeren Einkommen kochen zunehmend selbst, statt auswärts zu essen. Die steigenden Preise für Lebensmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs zwingen viele Haushalte zum Sparen. Domino’s reagierte darauf mit der klassischen Strategie – niedrigere Preise, um Kunden ins Geschäft zu locken.
International bleibt schwach
Während die heimischen Märkte Rückenwind lieferten, enttäuschten die internationalen Standorte. Dort lag das Wachstum bei mageren 0,7 Prozent, die Analystenschätzung von 1,03 Prozent wurde damit verfehlt. Besonders in Australien und Japan macht sich schwache Nachfrage und harter Wettbewerb bemerkbar. Die globale Konkurrenz um preisbewusste Kunden hat sich verschärft – McDonald’s und Yum Brands bieten ebenfalls Menüs ab fünf Dollar an.
Beim Gewinn je Aktie erreichte Domino’s 5,35 Dollar, nach 4,89 Dollar im Vorjahresquartal. Die Analystenschätzung von 5,37 Dollar wurde allerdings um zwei Cent verfehlt. Der Umsatz belief sich auf 1,54 Milliarden Dollar und übertraf damit die erwarteten 1,52 Milliarden. CEO Russell Weiner zeigte sich zuversichtlich und kündigte an, bis 2026 deutliche Marktanteile im US-Pizzamarkt hinzugewinnen zu wollen. Partnerschaften mit Lieferdiensten wie DoorDash sollen dabei helfen, die Reichweite weiter auszubauen.
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