Douglas Aktie: Gewinneinbruch schockt Anleger

Die Parfümeriekette Douglas verzeichnete im wichtigen Weihnachtsgeschäft einen deutlichen Rückgang der operativen Gewinnmarge, obwohl der Umsatz leicht stieg. Die Aktie verlor daraufhin spürbar an Wert.

Douglas Aktie
Kurz & knapp:
  • Operative Marge fällt überraschend auf 19,9 Prozent
  • Umsatzwachstum durch preissensible Kunden gedämpft
  • Starke regionale Unterschiede in Europa
  • Geschäft im Dezember brach unerwartet ein

Die Douglas-Aktie geriet am Montag massiv unter Druck und verlor zeitweise 2,68 Prozent auf 11,64 Euro. Der Grund: Die Parfümeriekette hat im wichtigen Weihnachtsquartal deutlich weniger verdient als erwartet. Die operative Gewinnmarge brach von 21,5 auf nur noch 19,9 Prozent ein – ein Rückschlag, der selbst die ohnehin vorsichtigen Analysten überraschte. Sie hatten im Schnitt mit 20,8 Prozent gerechnet.

Das erste Geschäftsquartal bis Ende Dezember 2025 brachte zwar einen Umsatzanstieg um 1,7 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro. Doch dieser Zuwachs wurde teuer erkauft: Kunden zeigten sich extrem preissensibel und griffen vor allem bei Rabattaktionen zu. Während Singles‘ Day und Black Week noch solide Zahlen lieferten, brach das Geschäft im Dezember ein – ausgerechnet im traditionell stärksten Monat des Quartals.

Regional gespalten

Besonders hart traf es die Kernmärkte Deutschland, Frankreich und die Niederlande, wo die Kaufzurückhaltung im Dezember deutlich spürbar wurde. Einzig Mittel- und Osteuropa zeigten sich robust. Die Filialerlöse kletterten nur um magere 0,4 Prozent, trotz 13 neu eröffneter Standorte. Das Online-Geschäft legte immerhin um 4,2 Prozent zu, konnte die Schwäche im stationären Handel aber nicht ausgleichen.

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CEO Sander van der Laan bestätigte dennoch die Jahresprognose: 4,65 bis 4,8 Milliarden Euro Umsatz bei einer operativen Marge von rund 16,5 Prozent. Die Nettoverschuldung soll zwischen dem 2,5- und 3,0-fachen des EBITDA liegen. Die endgültigen Quartalszahlen folgen am 11. Februar 2026.

Bleibt die Frage: Kann Douglas den Trend noch drehen, oder war das schwache Weihnachtsgeschäft erst der Anfang?

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