Draganfly verliert massiv an Boden. Während das Unternehmen seine Präsenz im Verteidigungssektor forciert, ziehen sich Investoren in großem Stil zurück.

Der Kurs rutschte heute um 8,51 Prozent auf 8,28 CAD ab. Die annualisierte Volatilität von fast 118 Prozent unterstreicht die aktuelle Nervosität im Markt. Damit summiert sich das Minus innerhalb einer Woche auf über 20 Prozent.

Kurssturz trotz Expansionskurs

Draganfly setzt verstärkt auf den US-Rüstungsmarkt. Ein neuer Pakt mit einem US-Partner soll die Produktion und Integration militärischer Fähigkeiten beschleunigen. Das Ziel: Drohnen-Plattformen direkt für das US-Militär und befreundete Staaten verfügbar zu machen.

Parallel dazu hat das Unternehmen neue optische Kamerasysteme vorgestellt. Diese Systeme sind für die Aufklärung und öffentliche Sicherheit konzipiert. Sie reagieren auf die steigende Nachfrage nach integrierten Gimbal-Lösungen für taktische Einsätze.

Fokus auf Verteidigung und neue Märkte

In Kanada baut der Drohnenspezialist sein Angebot weiter aus. Eine exklusive Vereinbarung mit einem japanischen Hersteller bringt neue Technologie in das Portfolio. Diese Systeme erfüllen die strengen NDAA-Vorgaben und lassen sich in bestehende Draganfly-Strukturen integrieren.

Der Fokus liegt auf industriellen Inspektionen und Rettungskräften. Das Management setzt darauf, dass die kommerzielle Nutzung von Drohnen in diesen Sektoren weiter zunimmt.

Das Wachstum hängt nun an der tatsächlichen Nachfrage aus dem Verteidigungsbereich. Die kommenden Auftragseingänge entscheiden, ob die strategischen Allianzen die hohen Erwartungen erfüllen können.