DroneShield startet in den Mai mit einem komplett erneuerten Führungsteam — und einer Hauptversammlung, die zum ersten Stresstest für die neue Mannschaft wird. Starke Quartalszahlen liefern Rückenwind. Ob Aktionäre das auch so sehen, zeigt sich am 29. Mai.
Neues Führungsduo an der Spitze
Hamish McLennan trat am 1. Mai als unabhängiger Direktor in den Vorstand ein. Er übernimmt den Vorsitz formell nach der Hauptversammlung. McLennan war früher Executive Chairman und CEO von Ten Network Holdings. Als Chairman von REA Group wuchs die Marktkapitalisierung des Unternehmens von rund 2 Milliarden auf 20 Milliarden australische Dollar. Er folgt auf Peter James, der den Aufsichtsrat seit vor dem Börsengang 2016 geführt hatte.
Parallel dazu übernahm Angus Bean Anfang April den CEO-Posten von Gründer Oleg Vornik. Bean war zuvor Produktchef und maßgeblich an der Entwicklung der Kerntechnologien beteiligt.
AGM am 29. Mai: Vergütung im Fokus
Die Hauptversammlung findet am 29. Mai 2026 um 10:00 Uhr AEST in Sydney statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem Beans Vergütungspaket. Es umfasst 500.000 Aktien und 538.875 Performance-Optionen. Weitere 290.375 Optionen bedürfen noch der Zustimmung der Aktionäre.
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Für künftige Langfristanreize plant das Unternehmen deutlich höhere Schwellenwerte: Umsatz- oder Cashziele zwischen 300 Millionen und 500 Millionen australischen Dollar sollen als Basis dienen. Auch das erfordert ein Aktionärsvotum. Die Abstimmung wird zeigen, wie viel Vertrauen Investoren in die neue Führung setzen.
Rekordquartal als Rückendeckung
Die Zahlen für das erste Quartal 2026 sprechen für das neue Team. Der Umsatz lag bei 74 Millionen australischen Dollar — mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Die Kundenzahlungen erreichten 77,4 Millionen Dollar. Der operative Cashflow war mit 24 Millionen Dollar der höchste, den DroneShield je verzeichnet hat.
Das Unternehmen hält mehr als 200 Millionen Dollar Barmittel und plant 70 Millionen Dollar für Forschung und Entwicklung ein. Externes Kapital braucht es dafür nicht.
Software wächst, Pipeline explodiert nicht — sie füllt sich
Der SaaS-Umsatz stieg im ersten Quartal um 205 Prozent auf 5,1 Millionen australische Dollar. Das Ziel: Softwareabonnements sollen künftig 30 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. Das würde Ergebnisschwankungen dämpfen und die Margen verbessern.
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Die Auftragspipeline wuchs auf 2,2 Milliarden Dollar, verteilt auf 312 aktive Projekte weltweit. Europa und Großbritannien machen etwa die Hälfte davon aus. Fünfzehn laufende Deals überschreiten jeweils 30 Millionen US-Dollar. Der größte Einzelvertrag in Verhandlung hat ein Volumen von 750 Millionen US-Dollar.
Kurs unter Druck, Analysten gespalten
An der Börse notiert die Aktie bei 2,19 Euro — rund 40 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Oktober 2025. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von gut zehn Prozent zu Buche.
Bell Potter hält an einem Kaufvotum mit Kursziel 4,80 australischen Dollar fest und setzt auf baldige Vertragsabschlüsse. Jefferies ist skeptischer: Die Bank zweifelt an der Nachhaltigkeit des Wachstumstempos und warnt, ein Teil der Umsätze könnte vorgezogen worden sein.
Das langfristige Ziel lautet 1 Milliarde australischer Dollar Jahresumsatz bis 2030. Ob die Aktionäre am 29. Mai dem neuen Führungsduo das nötige Mandat erteilen, ist die nächste entscheidende Wegmarke.
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