DroneShield hat nach eigenen Angaben den ersten Auftrag für sein KI-gestütztes Gerät RfRecon erhalten. Ein bestehender militärischer Endkunde in Westeuropa soll das System bis Ende 2026 einsetzen. Der Auftragswert selbst ist nach Unternehmensangaben nicht bedeutend, gilt für DroneShield aber als wichtige Bestätigung der nächsten Produktgeneration im Bereich Drohnenabwehr.
Parallel dazu bezifferte das Unternehmen seinen für das Geschäftsjahr 2026 bereits vertraglich gesicherten Umsatz auf 251 Millionen australische Dollar. Damit bewegt sich DroneShield innerhalb der selbst gesteckten Umsatzspanne von 250 bis 270 Millionen Dollar für das laufende Jahr.
Für die Zeit ab dem Geschäftsjahr 2027 liegen nach Unternehmensangaben bereits gesicherte Umsätze von 46 Millionen australische Dollar vor – ein erster, wenn auch noch überschaubarer Ausblick über das laufende Jahr hinaus.
Wechsel an der Finanzspitze mit neuen Details
Die vergangene Woche verkündete Berufung von Rebecca Lowde zur neuen Finanzchefin erhält nun zusätzliche Kontur. Lowde soll am 2. November 2026 ihre Position antreten und bringt nach Unternehmensangaben drei Jahrzehnte Erfahrung als Finanzmanagerin in börsennotierten Technologieunternehmen mit, mit Schwerpunkten auf Unternehmenstransformation, Kapitalmanagement, Fusionen und Übernahmen sowie Governance-Fragen.
Zuletzt war sie Finanzchefin bei MYOB, einem Unternehmen im Besitz von KKR. Zuvor verantwortete sie bei Afterpay sowohl die Finanzen als auch den Personalbereich, während des Übernahmeprozesses durch Block im Volumen von 39 Milliarden US-Dollar.
Gleichzeitig bestätigte DroneShield, dass die bisherige Finanzchefin und gemeinsame Unternehmenssekretärin Carla Balanco das Unternehmen nach mehr als acht Jahren Zugehörigkeit verlässt. Balanco soll bei Bedarf weiterhin bei der Übergabe unterstützen.
Der Wechsel an der Finanzspitze fällt damit in eine Phase, in der DroneShield operativ auf mehreren Feldern gleichzeitig expandiert – vom laufenden Umsatzwachstum bis zur Erschließung neuer Produktlinien wie RfRecon.
Kurs bleibt unter Druck
An der Börse hat sich das operative Momentum bislang nicht in eine Stabilisierung des Kurses übersetzt. Die Aktie schloss am Freitag bei 1,04 Euro und notiert damit rund 15 Prozent unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 1,23 Euro.
Auf Monatssicht steht ein Rückgang von 18 Prozent zu Buche, seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf 42 Prozent. Vom im Oktober markierten 52-Wochen-Hoch von 3,79 Euro trennen das Papier inzwischen 72 Prozent.
Die operativen Fortschritte bei Auftragslage und Produktentwicklung stehen damit in deutlichem Kontrast zur Kursentwicklung der vergangenen Monate. Für Anleger bleibt die Frage entscheidend, ob sich das bestätigte Umsatzwachstum und die Validierung neuer Technologien wie RfRecon mittelfristig in einer Kurserholung niederschlagen – oder ob der Wechsel an der Finanzspitze und die anhaltende Volatilität das Vertrauen weiter belasten.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 12. September liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

