DroneShield-Aktie: Absolutes Trading-Papier!

Trotz neuer Millionenaufträge aus den USA verliert die DroneShield-Aktie an Wert. Analysten sehen Chancen bei Überwindung der 2,10-Euro-Marke.

DroneShield Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Neue US-Aufträge über 25 Mio. Dollar
  • Aktie verliert 12 % in einer Woche
  • Umsatzwachstum von 61 % gemeldet
  • Kursziel bei 2,10 Euro im Fokus

Die australische DroneShield befindet sich in einer schwierigen Lage. Sie schloss zuletzt bei 1,79 Euro und gab dabei um gut 3,1 % nach. Noch deutlicher fällt der Rückgang auf Wochensicht aus. Innerhalb von fünf Handelstagen ging es um 12,29 % nach unten. Damit reagiert der Markt bislang zurückhaltend, obwohl das Unternehmen Anfang Juni einen neuen Großauftrag aus den Vereinigten Staaten meldete. Das ist aus Sicht einiger Analysten eine Chance. Andere sind sicher skeptischer.

DroneShield: Das sind erhebliche Summen!

Im Mittelpunkt steht ein Auftrag über 25 Millionen australische Dollar einer US-Behörde für Drohnenabwehrtechnologie. Zusätzlich berichtete DroneShield über weitere Verträge in den Vereinigten Staaten. Besonders hervorzuheben ist ein Grenzsicherungsauftrag im Umfang von 13,8 Millionen Dollar sowie ein Rahmenvertrag mit einem Anfangsvolumen von 19,3 Millionen australischen Dollar und weiteren Optionen über 5,6 Millionen australische Dollar. Mindestens 10 Millionen australische Dollar daraus sollen noch im laufenden Geschäftsjahr umsatzwirksam werden.

Das ist durchaus interessant, wie ein Blick auf die Bilanzzahlen der DroneShield zeigt. Für 2026 meldete das Unternehmen ein gebuchtes Umsatzvolumen von 161 Millionen australischen Dollar. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 61 %. Gleichzeitig stiegen die Kundenzahlungen im ersten Quartal um 360 % auf 77,4 Millionen australische Dollar.

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Trotz dieser Entwicklung bleibt die Börsenbewertung unter Druck. Im Monatsvergleich verlor die Aktie 20,88 %, was zeigt, dass hier ein kurzfristiger Trend nach unten eingeleitet ist, der durchaus Spuren hinterlässt. Denn die Marke von 2 Euro gilt aus der Warte von Analysten als sehr wichtig!

Analysten sehen dennoch Chancen. Wichtig wäre es zunächst, die Marke von 2,10 Euro zu überwinden, dann würden die technischen Vorzeichen auch direkt besser. Aktuell ist das Papier formal klar im Abwärtstrend. Aber das ist bei spekulativen Papieren nicht immer die schwächste Ausgangsposition.

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