DroneShield-Aktie: Alles am Ende!´?

DroneShield treibt Produktionsexpansion voran, während eine ASIC-Untersuchung das Anlegervertrauen belastet.

DroneShield Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Produktionsausbau für Drohnenabwehrsysteme
  • Projektliste mit Milliardenwert
  • ASIC-Untersuchung belastet Aktie
  • Kursziel bei 2,10 Euro

Rund 1,25 % Verlust standen gestern bei der australischen DroneShield zu Buche. 1,91 Euro leuchteten auf den Anzeigetafeln an der Börse auf. Die Aktie nähert sich dennoch insgesamt wieder der interessanten 2-Euro-Marke an, Chartanalysten werden sich freuen.

Bei DroneShield entscheidet derzeit nicht allein die Auftragslage über die Wahrnehmung an der Börse. Vielmehr treffen gleich mehrere Entwicklungen aufeinander und machen den australischen Spezialisten für Drohnenabwehr zu einem der auffälligsten Titel im Sicherheitssektor.

DroneShield ist wirtschaftlich durchaus stark!

Im Zentrum steht eine enorme Ausbauoffensive. Das Unternehmen arbeitet an einer deutlichen Erweiterung seiner Produktionskapazitäten und will damit auf die weltweit steigende Nachfrage nach Abwehrsystemen reagieren.

Besonders in den USA und Europa wächst das Interesse an Technologien gegen autonome Fluggeräte. Militärische Einrichtungen, Flughäfen und Polizeibehörden investieren zunehmend in Systeme zur Überwachung und elektronischen Störung von Drohnen.

DroneShield versucht genau daraus Kapital zu schlagen. Die Projektliste umfasst inzwischen hunderte Programme mit einem Gesamtwert von mehr als zwei Milliarden australischen Dollar.

Gleichzeitig sorgt die Unternehmensführung für Diskussionen. Die anstehende Hauptversammlung Ende Mai fällt in eine Phase, in der Anleger verstärkt auf Governance-Themen achten. Hintergrund bleibt die laufende ASIC-Untersuchung zu früheren Marktinformationen bzw. Offenmarktverpflichtungen (die verletzt sein könnten) und Aktienverkäufen aus dem Umfeld des Managements.

An der Börse erzeugt diese Gemengelage ein widersprüchliches Bild. Einerseits besitzt das Unternehmen Zugang zu einem schnell wachsenden Verteidigungsmarkt. Andererseits bleibt das Vertrauen einiger Investoren durch regulatorische Fragen belastet. Die Aktie ist erst dann wieder im Aufwärtstrend, wenn sie die Marke von 2,10 Euro überwindet. Aktuell bleibt vieles noch spekulativ und belastet.

DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 28. Mai liefert die Antwort:

Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu DroneShield

DroneShield Jahresrendite