DroneShield hat sich am Montag mit dem Plus von über 15 % nun eindrucksvoll zurückgemeldet. Charttechnisch bleibt das Bild zwar mit einem Abstand von 27,5 % zum GD100 weiterhin angeschlagen. Doch nun setzt der Titel zum Gegenschlag an. Die Aktie war auf dem Weg in Richtung von 1 Euro, so der Eindruck. Das sieht wieder anders aus. Die Börsen scheinen die Aktie zu massiv nach unten gerückt zu haben.

DroneShield: Produktion in Europa ist ein Vorteil

Besondere Beachtung erregte zuletzt die Entscheidung, eine eigene Fertigungsbasis in der Europäischen Union aufzubauen. DroneShield wird dazu in Amsterdam ein neues Headquarter errichten und dort künftig auch produzieren. Hintergrund sind die europäischen Vorgaben, wonach ein erheblicher Teil der Produkte aus der europäischen Industrie stammen soll. Mit diesem Schritt verbessert das Unternehmen seine Chancen, künftig Aufträge aus der EU zu erhalten und die entsprechenden Anforderungen zu erfüllen.

Auch abseits dieser strategischen Weichenstellung entwickelt sich das Geschäft weiter positiv. Im ersten Quartal 2026 legte der Umsatz um 121 % zu. Gleichzeitig flossen Kundenzahlungen in Höhe von 77,4 Millionen australischen Dollar zu. Die Gesellschaft verfügt inzwischen über liquide Mittel von rund 220 Millionen AUD und ist schuldenfrei. Damit besitzt DroneShield erhebliche finanzielle Spielräume für den weiteren Ausbau des Geschäfts wie eben in Europa.

Zusätzliche Fantasie entsteht durch die Aussicht auf neue Großaufträge. Am Markt wird über einen möglichen Auftrag mit einem Volumen von 730 Millionen AUD spekuliert. Das scheint aktuell der Auslöser für die Montags-Rallye zu sein. Analysten sehen die Aktie ohnehin viel höher als derzeit an den Aktienmärkten notiert. Die Kursziele sind beeindruckend. Die Aktie macht sich jetzt immerhin wieder auf den Weg!