Der Weg von DroneShield ist derzeit relativ steinig. Das Unternehmen verlor auch am Freitag weiter und schaltete um rund 3 % nach unten. Bei nur noch 0,86 Euro ist die Verfassung des Papiers ausgesprochen schwach..
Damit ist das Unternehmen immer noch viel zu wenig wert, wenn es nach dem Urteil von Analysten geht. Analysten sind der Meinung, dass die Aktie deutlich mehr wert sei. Hier allerdings sei darauf hingewiesen, dass nur wenige Analysten diese Bewertung tatsächlich vornehmen.
Die öffentlich zugänglichen Zahlen dokumentieren allerdings auch, dass DroneShield zumindest nicht extrem schwach aufgestellt ist. Die Aktie hat seit Jahresbeginn zwar über 50 % an den Börsen verloren. Allerdings enttäuscht das Unternehmen zumindest bei den wirtschaftlichen Kennzahlen wie dem Umsatz nicht so stark.
Umsatz war enttäuschend, oder?
Der Umsatz wird in diesem Jahr bei circa 260 Millionen AUD erwartet. Das ist eine Steigerung von gut 35 % im Vergleich zum vergangenen Jahr. Das ist nicht das Traumergebnis, von dem man zwischenzeitlich ausgegangen war.
Allerdings ist eine Umsatzsteigerung durchaus ein Pfund, mit dem das Unternehmen wuchern könnte. Der Konzern hat auch weitere Fertigungskapazitäten in Europa aufgebaut. Das deutet darauf hin, dass man hier nicht nur Umsatz erwirtschaften möchte, sondern auch näher beispielsweise an politischen Entscheidungsträgern sein möchte.
Das alles goutiert die Börse nicht, weil der Bruttomargendruck auf das Unternehmen zu hoch ist. Denn nicht nur der Umsatz enttäuscht etwas, sondern auch die Profitabilität.
Man erwartet eine Bruttomarge von 65 %. Die letzten verfügbaren Zahlen aus dem Sommer zeigten eine Bruttomarge von 60 %. Das ist zu wenig. Insofern bleibt DroneShield unter Druck.
Die Aktie befindet sich in einem extrem starken Abwärtstrend. Short-Investoren in Australien wetten in hohem Maße gegen die Aktie. Hier liegt die Short-Quote bei 16 %. Und dennoch: Das Unternehmen kann jederzeit eine Trendwende schaffen. So jedenfalls sehen es wohl die Analysten, die sich mit den Kurszielen des Titels beschäftigen.
Stand heute, 31. Oktober: DroneShield – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in DroneShield investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 31. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

