DroneShield ist am Freitag weiter abgerutscht. Die Aktie verlor 1,05 % und ging bei rund 1,04 Euro aus dem Handel. Damit rückt die Marke von 1 Euro näher. Dies wäre aus Sicht der Chartanalysten eine kleine Katastrophe. Die Aktie müsste an sich bei Notierungen in Höhe von mindestens 2 Euro sein. Die Vorzeichen sind schlecht.

Dazu past: Auch die langfristigen technischen Indikatoren zeigen klar nach unten: Zu wichtigen gleitenden Durchschnitten fehlen mehr als 30 beziehungsweise 40 %. Der Abwärtstrend bleibt damit ausgeprägt. Das ist kein Zufall

Es fehlt an überzeugenden wirtschaftlichen Aussichten für die Aktie der DroneShield

Zusätzlichen Druck erzeugen die Geschäftserwartungen. DroneShield hatte die Umsatzprognose für das laufende Jahr auf 250 bis 270 Millionen australische Dollar reduziert. Damit wächst das Unternehmen weiter, allerdings nicht mehr mit der zuvor erwarteten Geschwindigkeit. Bei der Profitabilität stellt das Unternehmen eine Verbesserung in Aussicht. Nach den Zahlen vom 26. August soll die Bruttomarge wieder von rund 60 % auf 65 % steigen. Ob dieses Niveau erreicht wird, müssen die kommenden Geschäftszahlen erst belegen.

An der australischen Börse kommen hohe Short-Positionen hinzu. Sie erhöhen den Druck auf eine Aktie, die charttechnisch bereits erheblich an Boden verloren hat. Der Bereich um 1 Euro gewinnt deshalb für den weiteren Kursverlauf an Bedeutung.

Die Analysten beurteilen DroneShield teilweise günstiger und sehen Kurse oberhalb des aktuellen Niveaus. An der Börse hat sich diese Einschätzung bislang nicht durchgesetzt. Mit 1,04 Euro steht zunächst die Verteidigung der 1-Euro-Marke im Vordergrund. Analysten sehen für den Titel noch deutlich mehr Chancen als dies die Börsen aktuell schaffen.