DroneShield ist aktuell eine der vielleicht interessantesten Aktien im Rüstungsmarkt, denn die Aktie ist sicherlich ausgesprochen volatil. Obwohl die wirtschaftlichen Ergebnisse hier, anders als bei anderen Unternehmen, kaum infrage stehen – das Unternehmen wird im laufenden Jahr ein deutliches Plus erzielen –, ist das Thema Anti-Drohnen-System sicherlich auch populär genug, um an den Märkten weiterhin zu ziehen.

Das riecht nach Gewinnmitnahmen!

Aber die Börsen entscheiden sich anders. Am heutigen Tag ging es für das Papier um über vier % nach unten. Dies sind wohl in erster Linie Reaktionen auf die mächtigen Gewinne am Vortag. Dort war es zu einem Aufschlag von über 15 % gekommen.

Die Aktie ist immer noch klar auf dem Weg nach unten, hat sich allerdings in den vergangenen Tagen etwas erholt. Fraglich wird sein, wann die Börsen den Abwärtsmarsch endlich beenden.

Es sei daran erinnert, dass die Aktie möglicherweise darunter leidet, dass die australische Börsenaufsicht immer noch untersucht, ob das Unternehmen Offenlegungspflichten im Herbst vergangenen Jahres nicht erfüllt hat. Damals hatten der CEO und wohl auch andere Insider Aktien verkauft, nachdem entsprechende Meldungen vorbereitet worden waren – so jedenfalls der Verdacht.

Es ist nicht ganz klar, wie das Zusammenspiel zwischen dem Verkauf von Aktien und den verschiedenen Vorgängen hier tatsächlich rechtlich relevant sein wird. Diese Unsicherheit mag zu den Kursabschlägen geführt haben. Analysten sind der Meinung, dass die Aktie deutlich mehr wert sei. Dies zeigt sich an den gegenwärtigen Kurszielen für die Aktie der Australier. Die dürften so manchen Beobachter sicherlich überraschen und teils auch anziehen. Allerdings werden Investoren nicht übersehen können, dass die Schwankungsbreite für das Papier derzeit doch erheblich ist.