Der jüngste Handelstag brachte für die Aktie von DroneShield einen deutlichen Rückschlag. Nach drei aufeinanderfolgenden positiven Sitzungen fiel der Kurs am Mittwoch um 8,9 % und rutschte auf 2,05 Euro. Damit näherte sich die Aktie erneut der Marke von 2 Euro, die aktuell als zentrale Haltezone gilt. Der Kursverlauf zeigt, wie schnell zuvor erzielte Gewinne wieder abgegeben werden können.
Diese Bewegung verstärkte erneut Diskussionen über einen möglichen Ausverkauf. Der Begriff taucht in den vergangenen Tagen immer wieder auf, da die Schwankungen ungewöhnlich ausgeprägt bleiben. Dennoch unterscheidet sich die aktuelle Lage deutlich von früheren Korrekturphasen. Trotz der kräftigen Verluste blieb das Handelsumfeld vergleichsweise ruhig. Panikartige Reaktionen, wie sie in früheren Phasen auftraten, blieben aus.
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Im größeren Zusammenhang befindet sich die Aktie weiterhin oberhalb der Tiefpunkte aus dem vergangenen Herbst. Bis Ende November hatte DroneShield eine ausgeprägte Schwächephase erlebt. Davon ausgehend setzte eine deutliche Erholung ein, die den Kurs über mehrere Monate nach oben führte. Diese Bewegung bildet den Hintergrund für die aktuelle Situation und erklärt, warum Rückschläge derzeit anders wahrgenommen werden als zuvor.
Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Monate verdeutlicht die Spannweite. Vor rund neun bis zehn Monaten notierte die Aktie noch bei etwa 0,35 Euro. Bis Oktober des vergangenen Jahres stieg der Kurs zeitweise auf rund 3,75 Euro. Diese Bewegung stellte eine außergewöhnliche Wertsteigerung dar und zog erhebliche Aufmerksamkeit auf sich.
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Im Anschluss kehrte jedoch Skepsis zurück. Das Vertrauen gegenüber Unternehmen aus dem Rüstungsumfeld nahm wieder ab. Zusätzlich belasteten Insiderverkäufe aus dem Management, die den Abwärtspfad einleiteten. Diese Kombination führte dazu, dass der Kurs im Winter spürbar unter Druck geriet. Die Marke von 1 Euro fiel schließlich als Tiefpunkt auch noch.
Erst neue Aufträge und eine Compliance Vereinbarung mit der Unternehmensführung sorgten für eine spürbare Entlastung. Diese Schritte halfen dabei, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Jetzt scheint mehr oder weniger alles möglich!
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