DroneShield zeigte sich am Freitag lange Zeit vergleichsweise schwach. Die Notierungen aus Australien bewegten sich auf einem relativ stabilen Niveau. Rund 1,42 Euro wurden aber a, emde angezeigt, womit die Aktie es zu einem Plus von rund 2,3 % brachten. Und dennoch: Dies ist kein Durchbruch.

Es fehlt noch einiges für die DroneShield

Zum Vergleich: Noch am Montagmittag hatte die Aktie rund 1,59 Euro erreicht. Seither sind die Notierungen deutlich nach unten gerutscht. Einen unmittelbaren Auslöser dafür gibt es kaum, denn entscheidende neue Unternehmensnachrichten wurden zuletzt nicht veröffentlicht.

Am Ende zeigt sich weiterhin, dass die Märkte zum einen die Schwäche der gesamten Rüstungsbranche als Belastungsfaktor ansehen. Zum anderen leidet DroneShield nach wie vor unter den Untersuchungen der australischen Börsenaufsicht. Seit diese Vorgänge im März stärker in den Fokus gerückt sind, ist die Aktie von Kursen von über 2,30 Euro deutlich zurückgefallen.

Die Notierungen befinden sich inzwischen klar im Abwärtstrend. Der Abstand zu den wichtigen technischen Indikatoren beträgt mehr als 30 %. Damit bleibt die Aktie aus charttechnischer Sicht unter Druck.

Aus der aktuellen Marktstimmung heraus zeichnet sich für DroneShield derzeit keine unmittelbare Trendwende ab. Die Notierungen bleiben entsprechend in einer schwachen Verfassung.

Die Analysten beurteilen die Situation allerdings deutlich positiver. Ihre Kursziele liegen weiterhin klar über dem aktuellen Kursniveau. Die Aktie könnte aus der Wahrnehmung von Analysten wohl vor allem deshalb klettern, weil die Cash-Mittel aktuell auch auf hohem Niveau sind. Der DroneShield droht zumindest nicht, kurzfristig massiv schwächer zu werden. Nur der Trend ist derzeit noch vergleichsweise zu schwach, was wiederum zu einer Art von Eigendynamik geführt hat.