DroneShield liefert operativ derzeit Zahlen, die für viele kleinere Rüstungswerte außergewöhnlich wären. An der Börse setzte trotzdem zunächst Ernüchterung ein. Die Aktie stand am Freitag nach weiteren -0,36 % Minus bei einem Kurs von 2,22 Euro. Schon am Donnerstag zum Handelsschluss war die Aktie nur noch 2,223 Euro wert, nachdem sie 3,52 % verloren hatte.
Damit reagierten Anleger trotz eines außergewöhnlich starken ersten Quartals zunächst mit Gewinnmitnahmen. Nach der starken Rallye der vergangenen Monate griff am Markt offenbar das klassische „Sell the News“-Muster.
Umsatzrevision ein Problem?
Operativ fiel das Zahlenwerk dagegen deutlich stärker aus als viele Investoren erwartet hatten. DroneShield steigerte den Umsatz im ersten Quartal auf 74,1 Millionen australische Dollar. Das entsprach einem Wachstum von 121 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
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Noch stärker entwickelte sich der Cash-Zufluss. Die Kundeneinzahlungen erreichten mit 77,4 Millionen AUD einen neuen Rekordwert. Dies entsprach einem Plus von 360 %. Damit erzielte das Unternehmen den höchsten Bareinnahmen-Wert seiner Geschichte.
Besonders wichtig für Investoren: DroneShield arbeitet inzwischen zum vierten Mal in Folge mit positivem operativem Cashflow. Im ersten Quartal lag dieser bei 24,1 Millionen AUD. Das verschafft dem Unternehmen deutlich mehr finanzielle Flexibilität.
Denn gleichzeitig plant DroneShield hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung. Rund 70 Millionen AUD sollen in neue Technologien fließen. Durch den verbesserten Cashflow sinkt die Abhängigkeit von externen Finanzierungen deutlich.
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Auch der Blick nach vorne bleibt beeindruckend. Bereits im April verfügte das Unternehmen über zugesagte Umsätze von rund 155 Millionen AUD.
Noch größer wirkt die langfristige Pipeline: DroneShield beziffert das potenzielle Projektvolumen aktuell auf rund 2,2 Milliarden AUD, verteilt auf mehr als 300 Programme weltweit. Besonders Europa, Großbritannien und die USA entwickeln sich dabei zu zentralen Wachstumsmärkten.
Die kurzfristige Kursreaktion wirkt vor diesem Hintergrund eher wie eine technische Abkühlung nach der Rallye. Fundamental hat DroneShield mit diesem Quartal seine bislang stärkste Wachstumsphase untermauert. Und dennoch: Es gab bilanziell bedingt eine Umsatzrevision. Die Umsätze wurden abgegrenzt in einer Weise, die Vertrauen kosten könnte. Doch der Trend bleibt am Ende noch positiv.
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