DroneShield hat eine bewegte Woche hinter sich. Am Freitag, 29. Mai 2026, fand die Hauptversammlung statt — mit einem neuen Chairman, einem neuen CEO und einem deutlichen Signal der Unzufriedenheit aus den Reihen der Aktionäre.
Hamish McLennan übernimmt den Vorsitz
Die Hauptversammlung bestätigte Hamish McLennan offiziell als neues Mitglied des Board of Directors. Er wird den Vorsitz übernehmen. Parallel rückt Angus Bean als Managing Director und CEO in die operative Führung auf.
Die Aktionäre stimmten den Personalien zu. Beim Vergütungsbericht allerdings kippte die Stimmung: 50,51 Prozent der Stimmen fielen gegen die Annahme des Berichts aus. Damit überschritt die Ablehnung die 25-Prozent-Schwelle — nach australischem Gesellschaftsrecht ein „First Strike“. Die Botschaft ist eindeutig: Trotz des operativen Wachstums sehen viele Anteilseigner die Vorstandsvergütung kritisch.
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Großaktionär steigt aus — Handelsvolumen explodiert
Parallel zur Hauptversammlung sorgte eine Meldung für Aufsehen: Ein institutioneller Großaktionär hat seine Position vollständig aufgelöst. Die Anteile wurden neu verteilt. DroneShield ist seit kurzem im S&P/ASX 200 gelistet — das erhöht die Sichtbarkeit bei globalen institutionellen Investoren und könnte den Eigentümerwechsel beschleunigt haben.
Am Freitag wechselten rund 21,7 Millionen Aktien den Besitzer. Das Volumen lag deutlich über dem Wochendurchschnitt. Die Aktie schloss bei 2,04 Euro, ein Plus von 1,83 Prozent am Tag. Innerhalb einer Woche legte der Kurs um 9,23 Prozent zu. Auf Jahressicht steht ein Plus von 175,51 Prozent zu Buche.
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Kapazitätsausbau auf 2,4 Milliarden Dollar geplant
Das Management bekräftigte seine Expansionsstrategie. DroneShield will die jährliche Fertigungskapazität von 500 Millionen auf 2,4 Milliarden Dollar bis Ende 2026 ausbauen. Die Kriegskasse ist gefüllt: Rund 210 Millionen Dollar Cash stehen zur Verfügung.
Im Geschäftsjahr 2025 kletterte der Umsatz um 276 Prozent auf 216,5 Millionen Dollar. Das Unternehmen schrieb erstmals schwarze Zahlen. Für 2026 stehen mehrere Meilensteine an: eine neue Europa-Zentrale samt Produktionsstätte in Amsterdam, potenzielle Großaufträge in den USA und Australien. Ab diesem Jahr meldet DroneShield nur noch Verträge ab einem Volumen von 20 Millionen Dollar.
Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 2,95 Milliarden Dollar. Vom 52-Wochen-Hoch bei 3,65 Euro ist die Aktie allerdings 44,14 Prozent entfernt. Die Volatilität bleibt hoch — auf 30 Tage annualisiert liegt sie bei 55,33 Prozent.
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