Obwohl die DroneShield Aktie fast 2 % gewinnen konnte und mit 1,7 % 1,49 Euro erreichte (das macht ein Wochenplus von 15,45 %), bleibt der Blick derzeit vor allem auf der operativen Seite gespannt. Dabei sind Bilanzexperten der Meinung, die Aktie könnte ggf. sogar unterschätzt sein. Der Auftragsbestand ist hoch und die aktuellen Umsatzerwartungen sind oder bleiben enorm.
DroneShield soll und wird wachsen
Im ersten Quartal erhöhte DroneShield den Umsatz um 121 % auf 74,1 Millionen Australische Dollar. Gleichzeitig wuchs die Auftragspipeline auf mehr als 2,2 Milliarden Australische Dollar. Hinzu kommen Verhandlungen über 13 Großprojekte mit einem jeweiligen Volumen von mehr als 20 Millionen Dollar.
Zuletzt ist vor allem noch das Verhältnis zu den USA in den Vordergrund gerückt. Denn ergänzend verfügt das Unternehmen über einen Rahmenvertrag mit dem US Verteidigungsministerium mit einem Volumen von bis zu 24,9 Millionen US Dollar für mobile und stationäre Anti-Drohnen-Systeme sowie begleitende Serviceleistungen. Zudem erweitert DroneShield seine technologischen Kooperationen. Gemeinsam mit Parsons Corporation wurde Anfang Juli die Integration verschiedener Anti Drohnen Systeme in die Plattform DroneArmor vorgestellt. Die Lösung kombiniert Drohnenerkennung, elektronische Kampfführung und Abwehrsysteme verschiedener Hersteller innerhalb einer gemeinsamen Architektur. Darüber hinaus arbeitet DroneShield in den USA mit Overland AI an der Integration seiner Sensorik in unbemannte Fahrzeuge.
Geld hat die Droneshield ohnehin. Der operative Cashflow erreichte 24 Millionen Australische Dollar. Gleichzeitig beläuft sich der Kassenbestand auf rund 223 Millionen Australische Dollar, während DroneShield weiterhin schuldenfrei arbeitet. Noch ist die Börse misstrauisch, aber nach dem Wochengewinn von rund 15 % wacht sie offenbar auf.
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