Trotz aller Rüstungsaufgaben und guten Nachrichten ist die Aktie der australischen DroneShield am Freitag um immerhin rund 4,1 % gesunken. Nur noch 2,42 Euro zieren als erreichter Kurs die Tafeln und die Aktie hat damit zum Wochenende allen zu Euphorischen den Stecker gezogen. Effektiv aber hat sich nichts geändert. Die Australier haben binnen der Zeit seit 1. Januar nun gut 41 % gewonnen. Dies ist ausgesprochen stark, der Aufwärtstrend ist gesichert.
Die 100- und die 200-Tage-Linie hat die DroneShield schon lange überwunden, wenngleich auch noch nicht mit mehr als gut 10 % Distanz. Dennoch: Die Unternehmung geht vom reinen Anti-Drohnen-Hardware-Unternehmen über in eine zusätzliche Software-Entwicklung, um dem schwankenden Auftragsgeschäft etwas stabiler zu entgehen.
DroneShield: Gebündelt vorgehen
Dazu entwickelt sich DroneShield zunehmend zum Systemintegrator. Mit Plattformen wie DroneSentry-C2 werden verschiedene Sensoren und Technologien gebündelt, wodurch ein umfassendes Lagebild entsteht. Die Öffnung für Drittanbieter spielt dabei eine zentrale Rolle: Statt isolierter Hardwarelösungen entsteht ein flexibles Ökosystem, das sich an unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt.
Das wiederum wird nicht alleine für den Auftrieb gesorgt haben. Am Ende waren es vor allem die guten und erfolgreichen Zahlen, die vor relativ kurzer Zeit publiziert worden waren. Vor allem der Auftragsbestand ist und bleibt hoch.
Wenig verwunderlich ist die Aktie somit nicht zufällig noch immer sehr klar im Aufwärtstrend. Die Chartanalyse kann zeigen, dass es nach oben kaum Widerstände gibt. 3 Euro sind wahrscheinlich die erste signifikante Hürde, die jetzt der Entwicklung entgegenstehen könnte, heißt es aus der Warte dieser Analysten. Der höchste Kurs aller Zeiten lag im vergangenen Herbst bei 3,75 Euro!
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