Weiterhin ausgesprochen schwach zeigt sich die Aktie von DroneShield. In Australien ging es zuletzt um 7,7 % abwärts, in Deutschland an der Börse München um 7,1 %. An anderen deutschen Börsenplätzen, etwa in Stuttgart, betrug das Minus rund 6 %.
Die Börse München bleibt dabei der wichtigste Handelsplatz in Deutschland. Dort wurde zuletzt ein Handelsvolumen von rund 825.500 Euro verzeichnet. Die Aktie notiert bei 1,27 Euro und befindet sich damit weiterhin klar in einem ausgeprägten Abwärtstrend.
Das Chartbild zeigt, dass spätestens seit Anfang Mai sämtliche Unterstützungen aufgegeben wurden. Seither bewegt sich die Aktie nahezu kontinuierlich nach unten. Inzwischen wurden neue Jahrestiefs erreicht.
In den zurückliegenden sechs Monaten hat DroneShield – nach einem zuvor sehr starken Kursanstieg – rund 50 % an Wert verloren. Allein im laufenden Monat summiert sich das Minus bereits auf 50,7 %.
Für viele Beobachter erscheint dieser Kursverfall inzwischen übertrieben. Zumindest die wenigen Analysten, die das Unternehmen regelmäßig bewerten, kommen zu einer deutlich höheren Bewertung. Ihre Kursziele liegen derzeit rund 75 % über dem aktuellen Kursniveau.
Short-Investments gegen die Zahlen
Neue Unternehmensnachrichten gibt es derzeit kaum. Die Märkte sind daher darauf angewiesen, dass sich die Stimmung gegenüber Anbietern von Anti-Drohnen-Systemen wieder verbessert. DroneShield selbst kann kurzfristig nur wenige Impulse liefern.
Die Zahlen für das zweite Quartal werden voraussichtlich erst Anfang September veröffentlicht. Bis dahin bleiben die Analysten mit ihrer positiven Einschätzung weitgehend auf sich allein gestellt.
Aus charttechnischer Sicht gibt es derzeit nur wenige nennenswerte Unterstützungszonen. Ein weiterer Rückgang in Richtung der Marke von 1,00 Euro kann daher nicht ausgeschlossen werden. Wie wahrscheinlich ein solches Szenario ist, werden allerdings erst die kommenden Handelstage zeigen.
Aktuell befindet sich die Stimmung gegenüber der Aktie weiterhin klar im Sinkflug.
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