DroneShield ist auch am Freitag deutlich nach unten gelaufen. Mit 2,6 % Minus ist der Kurs auf 1,20 Euro gefallen. Damit ist die Hoffnung aus technischer Sicht zunächst verloren. Rund 32 % fehlen zum GD100, 34,58 % zum GD200.

Das bedeutet, dass die Aktie von technischen Analysten sicherlich als schwach betrachtet wird. Der Abwärtstrend ist fundamental. Innerhalb einer Woche hat die Aktie 5,6 % verloren, und sie liegt im laufenden Jahr bei 33,4 % Minus. Das alles sind Indikatoren dafür, dass die Börsen hier nicht mehr viel erwarten. Zumindest die technischen Analysten sind, wie beschrieben, sicherlich der Meinung, dass die Aktie klar im Abwärtstrend ist.

60 % sind zu wenig

DroneShield wird unter anderem auch deshalb immer noch kritisch betrachtet, da die Aktie unter einer schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung leidet. Die Bruttogewinnmarge wird im ersten Halbjahr nur noch auf 60 % geschätzt. So jedenfalls hat es DroneShield vor den nun bald zu veröffentlichenden Quartalszahlen gesagt. 65 % waren erwartet worden.

DroneShield selbst möchte 65 % noch im zweiten Halbjahr erreichen. Ob das geschieht, scheint an den Börsen umstritten zu sein. Man freut sich offensichtlich nicht besonders auf die Quartalszahlen, die etwa am 29. August erwartet werden. DroneShield kann auf der anderen Seite, so jedenfalls sehen es zumindest einige Analysten, auch nur noch überraschen.

Ein wesentlicher Kritikpunkt bleibt unter anderem auch, dass DroneShield die Umsatzprognosen auf nur noch 252 bis 270 Millionen australische Dollar heruntergeschraubt hat. Das ist zwar ein kräftiges Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr, allerdings werden die Erwartungen damit doch deutlich enttäuscht. Die Börsen haben dies gewürdigt. Die wahren Zahlen müssten hier noch einmal für neue Kraft sorgen. Andernfalls sieht es für den Titel aus Australien zunächst einmal etwas schwächer aus.