Für DroneShield bleibt die Lage an der Börse derzeit zweigeteilt. Einerseits konnte das Unternehmen einen bedeutenden Auftrag aus den USA melden, andererseits bleibt die Aktie unterhalb wichtiger charttechnischer Marken. Am Dienstag gab der Titel lediglich 0,1 % nach und notierte bei 1,93 Euro. Damit setzte sich die Schwäche des Vortages zumindest nicht weiter fort. Auf Sicht von fünf Handelstagen ergibt sich sogar noch ein Kursgewinn von 0,85 %. Immerhin, könnte man sagen.
DroneShield: Die 2 Euro sind eine wichtige Marke für die Australier!
Fundamental betrachtet erhielt DroneShield zuletzt Rückenwind durch einen Neuauftrag der US Joint Interagency Task Force. Das Volumen beläuft sich auf 25 Millionen australische Dollar. Geliefert werden sollen mobile und stationäre Systeme zur Drohnenabwehr. Zum Auftrag gehören neben der Hardware auch Abonnementskomponenten sowie verschiedene Dienstleistungen.
Die erste größere Zahlung von mehr als 19 Millionen australischen Dollar soll zwischen der zweiten Jahreshälfte 2026 und der ersten Jahreshälfte 2027 erfolgen.
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Trotz dieser positiven Nachricht bleibt die Reaktion des Marktes verhalten. Ein möglicher Grund dafür ist eine strategische Entscheidung des Unternehmens. DroneShield wird künftig auf die Veröffentlichung der sogenannten Vertriebspipeline verzichten. Nach Einschätzung des Analysehauses Jefferies ist dies ein erheblicher Einschnitt, da damit ein wichtiger Frühindikator für die künftige Geschäftsentwicklung entfällt. Investoren erhalten somit deutlich weniger Einblick in die potenzielle Auftragslage der kommenden Quartale.
Hinzu kommt, dass die zuletzt veröffentlichten Werte dieser Pipeline bereits deutlich schwächer ausgefallen waren als in früheren Perioden. Beobachter vermuten daher, dass die Einstellung der Berichterstattung auch mit einer nachlassenden Kraft im Neugeschäft zusammenhängen könnte. Entsprechend rechnen einige Analysten inzwischen mit einer Abschwächung des Umsatzwachstums.
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Belastet wird die Aktie zudem weiterhin durch die Untersuchungen der australischen Börsenaufsicht. Diese prüft seit November des vergangenen Jahres mögliche Verstöße gegen Offenlegungspflichten. Die daraus resultierende Unsicherheit hatte den Titel in den zurückliegenden Wochen wiederholt unter Druck gesetzt.
Aus charttechnischer Sicht steht DroneShield nun vor wichtigen Hürden. Nach Einschätzung technischer Analysten müsste die Aktie zunächst die Marke von 2 Euro überwinden, um das Bild deutlich aufzuhellen. Noch sind Analysten minimal zuversichtlicher als der Markt.
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