DroneShield beendete den Freitag bei 1,04 Euro. Das war zwar nur ein Verlust von 0,24 %. Die Aktie ist und bleibt dennoch in einer absoluten Krise, 1 Euro als Untergrenze rücken sehr nahe! Innerhalb eines Monats hat die Aktie rund 18 % verloren. Die Schwankungsbreite über 30 Tage liegt bei etwa 50 %.
DroneShield hatte am 26. August geliefert
Das operative Geschäft wächst dabei kräftig, wie die Zahlen am 26.8. zeigten. Im ersten Halbjahr erhöhte DroneShield den Umsatz um 74 % auf 125,8 Millionen australische Dollar. Für 2026 sind bereits Erlöse von 251 Millionen australischen Dollar vertraglich abgesichert. Weitere 46 Millionen Dollar entfallen auf Lieferungen und Leistungen ab 2027.
Der Ausbau des Geschäfts verursacht allerdings hohe Aufwendungen. Unter dem Strich entstand im ersten Halbjahr ein Verlust von 32,2 Millionen australischen Dollar, nach einem Gewinn von 2,1 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBITDA sank von plus 8,0 auf minus 12,4 Millionen Dollar. Finanziell verfügt DroneShield über einen beträchtlichen Puffer. Zum Halbjahresende lagen die liquiden Mittel und Termineinlagen bei 180 Millionen australischen Dollar. Schulden hatte das Unternehmen nicht. Die verfügbaren Mittel können unter anderem für zusätzliche Produktion, Entwicklung und die internationale Expansion eingesetzt werden.
Zusätzliches Geschäft verspricht der weltweit wachsende Markt für Systeme zur Drohnenabwehr. In den ersten acht Monaten 2026 wurden öffentlich angekündigte Counter-UAS-Aufträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als 53 Milliarden Dollar registriert. Neben den Geschäftszahlen beschäftigt DroneShield weiterhin eine Untersuchung der australischen Finanzaufsicht ASIC. Sie betrifft Börsenmitteilungen und Handelsaktivitäten aus November 2025 sowie Aktienverkäufe von Führungskräften und Großaktionären. Auch in der Finanzführung steht ein Wechsel an. Rebecca Lowde übernimmt am 2. November den Posten der Finanzchefin von Carla Balanco, die DroneShield nach mehr als acht Jahren verlässt. Lowde bringt rund 30 Jahre Erfahrung im Finanz- und Führungsbereich mit und war unter anderem für MYOB und Afterpay tätig.
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