Die australische DroneShield-Aktie verzeichnete am Donnerstag bis dato leichte Verluste. Das Papier gibt um 0,59 % nach und notiert aktuell bei 1,67 Euro. Damit bleibt die Aktie aus charttechnischer Sicht weiterhin klar im Abwärtstrend.
DroneShield: Hier fehlt noch recht viel!
Die technischen Kennzahlen zeichnen derzeit ein eindeutiges Bild. Zum GD100, der die mittelfristige Kursentwicklung abbildet, fehlt der Aktie aktuell rund 22 %. Der Abstand zum GD200, dem wichtigsten Indikator für die langfristige Trendrichtung, beträgt sogar 19,39 %. Entsprechend sehen technische Analysten derzeit keine Anzeichen für eine nachhaltige Trendwende.
Die Entwicklung überrascht nicht. Allein innerhalb der vergangenen vier Wochen hat die Aktie rund 15 % an Wert verloren. Der zwischenzeitliche Anstieg über die Marke von 2 Euro, der zeitweise deutlich ausfiel, wurde inzwischen vollständig wieder abgegeben.
Belastet wird die Stimmung offenbar weiterhin durch die Untersuchungen der australischen Börsenaufsicht. Diese prüft mögliche Verstöße gegen Offenlegungspflichten, die im November des vergangenen Jahres entstanden sein könnten. Allerdings spielt dieses Thema in aktuellen Marktanalysen und Kommentaren bislang nur eine untergeordnete Rolle. Die Kursschwäche scheint vielmehr Ausdruck einer insgesamt vorsichtigen Marktstimmung zu sein.
Während die Charttechnik derzeit wenig Anlass zur Euphorie bietet, fällt das fundamentale Bild deutlich positiver aus. DroneShield profitiert weiterhin von der weltweit steigenden Nachfrage nach Technologien zur Drohnenabwehr und dürfte nach Einschätzung vieler Beobachter im laufenden Jahr profitabel arbeiten.
Damit unterscheidet sich das Unternehmen von zahlreichen Wachstumswerten, die weiterhin Verluste schreiben. Auf Basis der erwarteten Gewinne wird die Aktie aktuell mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 80 bewertet. Das erscheint zwar weiterhin anspruchsvoll, liegt jedoch deutlich unter den Bewertungsniveaus, die Investoren in der Vergangenheit für das Unternehmen akzeptiert haben.
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