Noch vorgestern sprang die Aktie von DroneShield um 6,9 % auf 3,87 Australische Dollar und erreichte zwischenzeitlich 4,00 Australische Dollar oder sprang auch rund 8,9 % in Deutschland auf einen Kurs von 2,32 Euro. Hintergrund waren eskalierende Drohnenangriffe im Iran, die moderne Abwehrsysteme in den Fokus rückten. Die Angriffe laufen inzwischen beidseitig und müssten zumindest für diese Technologie, Anti-Drohnen-Systeme, die DroneShield verbreitet, recht gute Werbung sein.
Nun haben die Märkte aber gestern den Stecker gezogen.
Nach dem gestrigen Tag steht das Papier bei 2,16 Euro und verlor am Dienstag -6,8 %. Nach einem Anstieg von 29,2 % in fünf Sitzungen kam es damit zu deutlichen Gewinnmitnahmen. Die Gewinne waren indes zuletzt recht gut begründet. Das Unternehmen hatte seine Gesamtzahlen für 2025 vorgelegt und damit durchaus gepunktet.
DroneShield wohl besser als gedacht
Im Geschäftsjahr 2025 erhöhte DroneShield den Umsatz um 276 % auf 216,55 Millionen Australische Dollar. Der Nettogewinn lag bei 3,52 Millionen Dollar nach Jahren mit negativen Ergebnissen.
Das bereinigte EBITDA kletterte auf 36,5 Millionen Dollar, während die Bruttomarge knapp 65 % erreichte. Der Cash-Bestand summierte sich auf 210 Millionen Dollar bei gleichzeitig schuldenfreier Bilanz.
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Die wiederkehrenden Erlöse aus Softwarelizenzen stiegen um 312 % auf 11,6 Millionen Dollar. Langfristig strebt das Management an, dass 30 % der Einnahmen aus diesem Segment stammen.
Der Auftragsbestand wuchs innerhalb eines Monats von 2,1 auf 2,3 Milliarden Australische Dollar. Allein 18 Deals überschreiten jeweils 30 Millionen Dollar, während das größte Einzelprojekt mit 750 Millionen Dollar bewertet wird.
Für 2026 sind 104 Millionen Dollar an Aufträgen gesichert. Zusätzlich kamen sechs neue Verträge über 21,7 Millionen Dollar hinzu sowie ein europäischer Großauftrag über 49,6 Millionen Dollar. Unter dem Strich also sind die Voraussetzungen für das australische Papier unverändert gut. Endlich, meinen Beobachter. Lange genug dauerte es bis zum Beginn des Aufwärtstrends.
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