Der australische Drohnenabwehr-Spezialist DroneShield hat seine Jahresbilanz 2025 vorgelegt – und liefert erstmals schwarze Zahlen. Der Umsatz vervierfachte sich nahezu, während das Unternehmen gleichzeitig den Sprung in die Profitabilität schaffte. Die Aktie reagierte prompt: An der ASX legte der Kurs zuletzt um über 9 Prozent zu.
Transformation vom Hardware-Lieferanten zum Software-Anbieter
DroneShield meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzanstieg von 276 Prozent auf 216,5 Millionen AUD. Der Nettogewinn nach Steuern belief sich auf 3,5 Millionen AUD – nach Verlusten im Vorjahr ein deutlicher Turnaround. Das bereinigte EBITDA kletterte auf 36,5 Millionen AUD, die Bruttomarge erreichte rund 65 Prozent.
Entscheidend für die verbesserte Profitabilität ist eine strategische Neuausrichtung: Das Unternehmen entwickelt sich vom reinen Hardware-Verkäufer zu einem Anbieter integrierter Lösungen mit wachsendem Software-Anteil. Abo-basierte Lizenzmodelle sollen künftig für stabilere Einnahmen sorgen als einmalige Geräteverkäufe.
Auftragsbuch schwillt auf 2,3 Milliarden AUD
Parallel zu den Jahreszahlen gab DroneShield sechs neue Verträge im Gesamtwert von 21,7 Millionen AUD bekannt. Ein westlicher Militärkunde orderte über einen lokalen Vertriebspartner portable Drohnenabwehrsysteme, Ersatzteile und Software-Lizenzen.
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Ein europäischer Großauftrag über 49,6 Millionen AUD – der zweitgrößte in der Firmengeschichte – unterstreicht die starke Nachfrage auf dem Kontinent. Insgesamt sicherte sich DroneShield 15 Verträge über europäische Partner mit einem Gesamtvolumen von mehr als 86,5 Millionen AUD.
Die Pipeline umfasst nach Unternehmensangaben über 300 potenzielle Projekte mit einem geschätzten Gesamtwert von 2,3 Milliarden AUD. Europa führt mit 1,2 Milliarden AUD verteilt auf 78 Projekte, gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum mit 481 Millionen AUD. 18 Einzelprojekte übersteigen jeweils die 30-Millionen-Marke, das größte wird auf 750 Millionen AUD taxiert. Für 2026 sind bereits 104 Millionen AUD als gesicherte Umsätze verbucht.
Produktion soll sich verfünffachen
DroneShield treibt den Kapazitätsausbau voran: Die jährliche Produktionskapazität soll von 500 Millionen AUD im Jahr 2025 auf 2,4 Milliarden AUD bis Ende 2026 steigen. Neue Fertigungsstätten entstehen in Australien, den USA und Europa.
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In Sydney wurden die Produktionsflächen um 3.000 Quadratmeter erweitert, weitere 2.500 Quadratmeter kamen für Forschung und Entwicklung hinzu. Die Belegschaft wuchs von 250 auf über 450 Mitarbeiter. Mit Michael Powell holte das Unternehmen einen erfahrenen Manager als Chief Operating Officer an Bord, der die globale Skalierung vorantreiben soll.
Geopolitik als Rückenwind
Die Nachfrage nach Drohnenabwehrtechnologie steigt parallel zu weltweiten Sicherheitsbedenken. Zunehmende Drohnenvorfälle im Nahen Osten und deutlich erhöhte Verteidigungsbudgets in Europa treiben das Interesse an C-UAS-Systemen. DroneShield profitiert von diesem Umfeld mit einer Technologie, die sowohl militärisch als auch für kritische Infrastrukturen relevant ist.
Die ersten Lieferungen aus den jüngsten Großaufträgen sind für das erste Quartal 2026 geplant, entsprechende Zahlungen werden im zweiten Quartal erwartet. Wie schnell das Unternehmen seine massiv ausgebauten Produktionskapazitäten hochfahren und die umfangreiche Pipeline in gebuchte Umsätze umwandeln kann, wird über die Fortsetzung des Wachstumskurses entscheiden.
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