Der australische Counter-Drone-Spezialist DroneShield hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Paukenschlag abgeschlossen: Erstmals in der Firmengeschichte ein Jahresgewinn, explodierende Umsätze und ein prall gefülltes Auftragsbuch. Die Aktie reagierte prompt – mit einem kräftigen Kurssprung. Dahinter steckt mehr als nur ein gutes Quartal: DroneShield wandelt sich vom Nischenspieler zum etablierten Rüstungszulieferer.
Vom Verlust zum Millionengewinn
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Der Umsatz schoss um 276 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar nach oben. Noch beeindruckender ist die Wende beim Ergebnis – nach Jahren roter Zahlen steht nun ein Gewinn von 3,5 Millionen Dollar in den Büchern. Das bereinigte EBITDA lag bei 36,5 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahr noch Verluste angefallen waren.
Die Bruttomarge erreichte knapp 65 Prozent. Allerdings musste DroneShield 8,5 Millionen Dollar an Fertigwarenbeständen und 1,8 Millionen an Rohmaterialien abschreiben – ältere DroneGun-Modelle, für die sich keine Abnehmer mehr fanden. Die Kunden wollen inzwischen die neueste Generation, die DroneGun Mk4.
Europäische Streitkräfte greifen zu
Parallel zu den Jahreszahlen meldete DroneShield eine Reihe neuer Aufträge. Sechs Verträge im Gesamtwert von 21,7 Millionen Dollar umfassen tragbare Abwehrsysteme, Ersatzteile und Software-Abonnements. Auslieferung und Zahlung sind für das erste und zweite Quartal 2026 geplant.
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Der Knaller folgte separat: Ein europäischer Militärkunde bestellte über einen regionalen Reseller Systeme im Wert von 49,6 Millionen Dollar. Es ist bereits der 15. Auftrag dieses Partners – zusammen summieren sich die Bestellungen auf über 86,5 Millionen Dollar. Dieser Folgeauftrag ist der zweitgrößte in der Unternehmensgeschichte.
Pipeline: 2,3 Milliarden Dollar in Sicht
Die Verkaufspipeline schwoll bis Februar 2026 auf 2,3 Milliarden Dollar an, verteilt über 295 Projekte in 50 Ländern. Europa führt mit 1,2 Milliarden Dollar und 78 Projekten, gefolgt vom asiatisch-pazifischen Raum mit 481 Millionen Dollar. 18 Einzeldeals haben jeweils ein Volumen von über 30 Millionen Dollar, der größte liegt bei 750 Millionen.
Für das laufende Jahr stehen bereits Aufträge über 104 Millionen Dollar fest. Die Herausforderung liegt nun darin, die Pipeline in tatsächliche Umsätze umzuwandeln.
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Produktionskapazität verfünffacht
Um der Nachfrage gerecht zu werden, fährt DroneShield die Fertigung massiv hoch. Die jährliche Produktionskapazität soll bis Ende 2026 von 500 Millionen auf 2,4 Milliarden Dollar steigen. Neue Standorte in Australien, den USA und Europa sind im Aufbau. In Sydney kamen 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche und 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung hinzu. Die Belegschaft wuchs von 250 auf über 450 Mitarbeiter.
Strategisch schwenkt das Unternehmen um: Statt reiner Hardware-Lieferant will DroneShield zum Komplettanbieter mit starkem Software-Anteil werden. Abo-Modelle für Softwarelizenzen sollen für stetigere Einnahmen sorgen.
Geopolitik treibt Nachfrage
Die robusten Zahlen sind kein Zufall. Drohnenangriffe im Nahen Osten und deutlich gestiegene Verteidigungsbudgets in Europa haben Anti-Drohnen-Technologie auf die Prioritätenliste vieler Regierungen gesetzt. Anfang März stiegen die Aktien nach einer Serie von Drohnenangriffen auf die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Bahrain um knapp 7 Prozent auf 3,87 australische Dollar.
Mit 2,30 Euro schloss die Aktie am Freitag – ein Plus von 5,26 Prozent zum Vortag und ein Zuwachs von 16 Prozent seit Jahresbeginn. Der Zwölfmonats-Vergleich zeigt ein Plus von 355 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch liegt allerdings noch 37 Prozent entfernt bei 3,65 Euro.
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