DroneShield hat 2025 mit einem Umsatzwachstum von 277 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar geliefert. Während Hardwareaufträge und der Aufbau europäischer Fertigungskapazitäten zuletzt die Schlagzeilen dominierten, richtet sich der Blick der Anleger nun auf ein anderes Thema: den Aufbau eines wiederkehrenden Softwaregeschäfts.
SaaS-Wachstum mit konkreten Zahlen unterlegt
Die Entwicklung des Softwaregeschäfts ist bemerkenswert. SaaS-Erlöse stiegen von knapp 3 Millionen australischen Dollar im Jahr 2024 auf fast 12 Millionen im Jahr 2025 — ein Plus von 312 Prozent. Für 2026 sind bereits über 18 Millionen australische Dollar an Softwareabonnements fest gebucht.
Das Management hat sich ein klares Ziel gesetzt: Bis Ende 2026 soll der SaaS-Anteil am Gesamtumsatz auf 30 Prozent steigen. Aktuell liegt er noch deutlich darunter. Die Frage ist, ob die Wachstumsdynamik ausreicht, um diesen Sprung in weniger als einem Jahr zu schaffen.
Technisch untermauert wird die Ambition durch das jüngste Software-Update vom Januar 2026. Die Aktualisierungen für DroneSentry-C2 und RfPatrol-Plugin verbessern unter anderem die Sensorintegration und Erkennungsgenauigkeit — auch für mobile Einsatzszenarien.
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TAK-Integration als strategischer Hebel
Besondere Aufmerksamkeit verdient die erweiterte Integration in TAK-Netzwerke. TAK wurde ursprünglich vom US-Verteidigungsministerium entwickelt und hat sich zu einem weit verbreiteten Standard für geospatiale Echtzeitlagebilder entwickelt — mit über 250.000 Nutzern weltweit bereits im Jahr 2020. Die Anbindung von DroneShields RfPatrol-Plugin an diese Infrastruktur positioniert die Software als dauerhaften Bestandteil bestehender Einsatzstrukturen, nicht als isoliertes Zusatzprodukt.
Das schafft eine andere Kundenbindung als klassische Hardwareverkäufe.
Starke Pipeline, aber wachsende Skepsis
Die Auftragslage für 2026 ist die stärkste in der Unternehmensgeschichte: 104 Millionen australische Dollar sind bereits fest eingeplant, 18 Einzeldeals überschreiten jeweils 30 Millionen australische Dollar, und die größte einzelne Opportunity wird mit 750 Millionen australische Dollar beziffert.
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Trotzdem wächst die Skepsis. Das Analysehaus Alto Capital äußerte sich zuletzt zurückhaltend zur Bewertung und verwies auf ein weniger attraktives Chance-Risiko-Verhältnis nach dem starken Kursanstieg der vergangenen Monate. Parallel dazu stieg die Leerverkaufsquote von unter acht auf 10,78 Prozent — ein Zeichen, dass ein Teil des Marktes auf eine Korrektur setzt.
Die Aktie notiert aktuell rund 33 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Oktober 2025, hat seit Jahresbeginn aber noch immer knapp 23 Prozent zugelegt.
Die entscheidenden Datenpunkte für die Bewertungsdebatte liefern die kommenden Quartalsberichte: Wie schnell die neuen Fertigungskapazitäten hochlaufen und in welchem Tempo die Pipeline in gebuchten Umsatz umgewandelt wird, wird zeigen, ob das eingepreiste Wachstum tatsächlich eintrifft.
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