DroneShield vollzieht gerade einen der ambitioniertesten Strategiewechsel im Verteidigungssektor: weg vom Einmalgeschäft mit Hardware, hin zu wiederkehrenden Softwareeinnahmen. Die Zahlen für 2025 zeigen, dass dieser Wandel bereits greifbare Früchte trägt — und die Ambitionen für 2026 sind noch größer.
Vom Gerätehersteller zur Softwareplattform
Der Umsatz mit Software-Abonnements (SaaS) stieg 2025 auf 12 Millionen australische Dollar, nach 3 Millionen im Vorjahr. Noch aussagekräftiger: Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hat DroneShield bereits über 18 Millionen australische Dollar an SaaS-Einnahmen vertraglich gesichert — und das Jahr ist noch nicht zur Hälfte vorbei. Bis Ende 2026 soll der SaaS-Anteil am Gesamtumsatz auf 30 Prozent steigen.
Das Modell dahinter ist klar: Neue Hardware-Verträge werden zunehmend mit eingebetteten Software-Abonnements kombiniert. Wer ein Gerät kauft, wird gleichzeitig Abonnent — und damit Teil einer wachsenden Kundenbasis, die regelmäßige Updates und Plattform-Upgrades erhält. Die bereits installierten 2.700 RfPatrol-Detektionsgeräte, 1.500 DroneGun-Systeme und 200 DroneSentry-Festinstallationen weltweit bilden dafür eine natürliche Ausgangsbasis.
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Solide Basis, große Pipeline
Der Strategiewechsel kommt von einer Position finanzieller Stärke. Im Geschäftsjahr 2025 wuchs der Umsatz um 276 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar. Erstmals schrieb das Unternehmen schwarze Zahlen: Der Nettogewinn betrug 3,5 Millionen, das bereinigte EBITDA 36,5 Millionen australische Dollar. Die Bruttomarge lag bereinigt bei 64,8 Prozent — für einen Hardwarehersteller im Verteidigungsbereich ein ungewöhnlich hoher Wert, der als Fundament für margenstarke Softwareerlöse dient.
Die Bilanz zeigt keine Schulden und liquide Mittel von 210 Millionen australische Dollar. Das gibt dem Unternehmen den nötigen Spielraum, die Softwareinfrastruktur auszubauen, ohne die laufende Produktionsexpansion auf drei Kontinenten zu bremsen.
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Die Auftragspipeline wuchs bis Februar 2026 auf 2,3 Milliarden australische Dollar — gegenüber 2,1 Milliarden einen Monat zuvor. Darunter befinden sich 18 Einzeldeals mit einem Volumen von jeweils über 30 Millionen australische Dollar sowie eine Einzelchance im Wert von 750 Millionen australische Dollar. Insgesamt umfasst die Pipeline 295 Projekte in 50 Ländern.
US-Listing als nächster Schritt
Parallel zur SaaS-Strategie prüft DroneShield eine Notierung an einem US-amerikanischen Börsenplatz. Ein solcher Schritt würde den Zugang zu institutionellen Investoren im weltgrößten Kapitalmarkt öffnen — relevant, da das Unternehmen die Produktionskapazität bis Ende 2026 auf 2,4 Milliarden australische Dollar ausbauen will, verglichen mit rund 500 Millionen im Jahr 2025.
Risiken bleiben dennoch. Eine Lagerabschreibung von 10,3 Millionen australische Dollar, mögliche Lieferkettenprobleme und steuerliche Unsicherheiten aus der Konzernstruktur könnten die Margen belasten. Die ersten Lieferungen aus dem ersten Quartal 2026 und die erwarteten Zahlungseingänge im zweiten Quartal werden zeigen, ob das Unternehmen seinen Auftragsbestand zuverlässig in Umsatz und Cashflow umwandeln kann — und ob die erstmalige Profitabilität kein Einmaleffekt war.
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