DroneShield-Aktie: Total anders!

Die DroneShield-Aktie verzeichnet anhaltende Verluste und nähert sich der kritischen 1-Euro-Marke. Ein Insider-Skandal und fehlende positive Impulse belasten das Vertrauen der Anleger weiter.

DroneShield Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Anhaltender Kursverlust Richtung 1-Euro-Marke
  • Insider-Skandal belastet Anlegervertrauen
  • Nur kleiner Auftrag über 5,2 Millionen AUD
  • Aktie deutlich unter wichtigem Durchschnitt

DroneShield bewegte sich am Freitag erneut in einer Richtung, die höchst unerfreulich ist. Es geht auf die Untergrenze bei 1 Euro zu. Die Aktie verlor zwar nur 1,8 %, doch der Rückgang setzte sich nach einem bereits schwachen Donnerstag fort, an dem 7,8 % verloren gingen. Dieser Verlauf führte dazu, dass der Kurs wieder unter der Marke von 2 Australischen Dollar lag und den ohnehin wackeligen Boden weiter belastete. In Europa sank der Wert auf etwa 1,05 Euro, nachdem die Aktie am Mittwoch und Dienstag deutlich höher gelegen hatte. An diesen beiden Tagen erreichte DroneShield in Australien rund 2 AUD und in Europa über 1,25 Euro. Händler verfolgten diese Reihe an Kurssprüngen sehr aufmerksam, weil sie als Zeichen einer kurzfristigen Erholung gewertet wurden.

DroneShield: Die irren sich alle doch gewaltig

Doch die gesamte Bewegung erhielt am Freitag einen neuen Ton. Die Märkte konzentrierten sich weniger auf die hohen Gewinne der Tage zuvor, sondern auf die Frage, wie DroneShield künftig mit der angespannten Lage umgehen könnte. Der negative Trend dominierte weiterhin, denn der GD200 liegt mit rund 2,54 AUD weit über der Aktie. Diese Distanz zeigte, wie weit sich die Aktie vom langfristig wichtigen Durchschnitt entfernt hatte.

Besonders belastend wirkte weiterhin der Insider-Skandal, der die Öffentlichkeit beschäftigte. Der CEO und weitere Führungskräfte hatten Aktien verkauft, nachdem eine unklare Mitteilung über einen Auftrag veröffentlicht worden war. Erst später stellte sich heraus, dass die Meldung in Teilen nicht zutraf, weil die Aufträge an sich schon am Markt sind oder waren. Dieser Vorgang löste eine Diskussion über Verantwortung und Transparenz aus. Die Börsen sahen seitdem jede Kursbewegung unter dem Stichwort Vertrauensverlust.

Mit jedem Handelstag rückten zuletzt die entscheidenden Unterstützungen näher. Vor allem die Zone um 1 Euro in Europa wird nun in den Fokus rücken, weil sie schlicht die einzig verbliebene runde Unterstützung ist. Ein Fall unter diese Marke könnte neue Reaktionen auslösen. Umgekehrt warteten sehr viele Händler auf Nachrichten, die der Aktie wieder Schwung geben könnten. Doch es gab in der gesamten Woche „nur“ einen Auftrag über 5,2 Mio. AUD mehr. Das ist aus Sicht des Marktes offenbar noch viel zu wenig.

Am Freitag führte diese Gemengelage dazu, dass DroneShield weiter im Schatten der Ereignisse stand. Die Nervosität blieb hoch, weil die Branche aufmerksam verfolgte, wie das Unternehmen seine Kommunikationsstrategie anpassen würde. Gleichzeitig zeigten Händler, dass sie trotz des Skandals jeden Impuls aus dem Marktumfeld bewerteten. Anti-Drohnen-Technologie blieb weltweit gefragt, doch der Kurs von DroneShield folgte den Impulsen aus Unternehmenskreisen stärker als den allgemeinen Branchentrends.

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