DroneShield wächst rasant. Der Umsatz hat sich mehr als verdoppelt. An der Börse kühlt die Euphorie trotzdem ab. Die Aktie schloss am Freitag bei 2,18 Euro. Das liegt rund 40 Prozent unter dem Jahreshoch. Auf der Hauptversammlung Ende Mai muss das neue Management nun liefern.
Rekordzahlen und volle Kassen
Operativ läuft es für den Spezialisten für Drohnenabwehr hervorragend. Das Unternehmen meldet für das erste Quartal einen Umsatz von 74,1 Millionen Australischen Dollar (AUD). Das entspricht einem Plus von 121 Prozent zum Vorjahr. Der operative Cashflow erreichte einen Rekordwert von 24 Millionen AUD.
Die Kasse ist mit über 200 Millionen AUD prall gefüllt. DroneShield plant eigene Forschungs- und Entwicklungsausgaben in Höhe von 70 Millionen AUD. Diese Summe kann der Konzern aus laufenden Einnahmen stemmen. Die Folge: Externe Finanzierungen sind nicht nötig.
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Parallel dazu baut das Management das Software-Geschäft aus. Die Einnahmen aus Software-Abos stiegen im Auftaktquartal auf 5,1 Millionen AUD. Langfristig soll dieses Segment 30 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. Das reduziert die Abhängigkeit von schwankenden Hardware-Verkäufen.
Führungswechsel und Analysten-Skepsis
Am 29. Mai stimmen die Aktionäre in Sydney über wichtige Personalien ab. Hamish McLennan übernimmt nach dem Treffen den Posten des Verwaltungsratschefs. Er bringt viel Erfahrung mit. McLennan erhält nach der Versammlung DroneShield-Aktien im Wert von rund 200.000 AUD. Diese Papiere unterliegen einer einjährigen Sperrfrist.
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Auch das Gehaltspaket des neuen CEO Angus Bean steht zur Abstimmung. Er soll erfolgsabhängige Optionen erhalten. Die neuen Ziele für das Management sind ehrgeizig. Sie fordern künftig Umsatzmarken von bis zu 500 Millionen AUD.
Analysten bewerten die Lage unterschiedlich. Bell Potter rät zum Kauf und sieht ein Kursziel von 4,80 AUD. Die Experten erwarten baldige Vertragsabschlüsse. Die globale Vertriebspipeline umfasst aktuell Projekte im Wert von 2,2 Milliarden AUD. Jefferies mahnt hingegen zur Vorsicht. Die Analysten bezweifeln das aktuelle Wachstumstempo.
Die Aktie sucht derzeit einen Boden. Mit einem Kurs von 2,18 Euro notiert das Papier exakt auf der 100-Tage-Linie. Fällt der Kurs darunter, droht weiterer Verkaufsdruck. Auf der Hauptversammlung muss McLennan die Investoren von seinen Plänen überzeugen. Ein klares Votum für das Management könnte den Abwärtstrend stoppen.
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