DroneShield hat am heutigen Mittwoch nach eigenen Angaben einen JIATF-401 Domestic Shield IDIQ-Vertrag mit einem Maximalwert von bis zu 500 Millionen US-Dollar über eine Laufzeit von drei Jahren erhalten, der als Beschaffungsvereinbarung fungiert und keinen garantierten Mindestbestellwert festlegt.
Am gestrigen Dienstag ging die Aktie mit einem Schlusskurs von 0,9862 Euro aus dem Handel, verzeichnet seit Jahresanfang einen Rückgang von 45 Prozent und liegt 74 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch.
Details zum Rahmenvertrag der U.S. Army
Bereits gestern berichteten Medien, dass die U.S. Army DroneShield einen Indefinite-Delivery/Indefinite-Quantity-Vertrag über 500 Millionen US-Dollar für kommerzielle Fähigkeiten zur Abwehr unbemannter Flugsysteme sowie kleiner unbemannter Luftfahrtsysteme zugesprochen hat.
Wie die U.S. Army mitteilte, werden die konkreten Arbeitsstandorte und die Bereitstellung finanzieller Mittel jeweils erst mit den einzelnen Bestellungen festgelegt. Das übergeordnete Rahmenbeschaffungsprogramm der U.S. Army weist eine Obergrenze von bis zu 7 Milliarden Dollar auf, innerhalb dessen das Zuteilungsvolumen für DroneShield mit einer Basis von 500 Millionen Dollar verankert ist.
Leerverkaufsquoten und operative Abnahmen
Medienberichten zufolge belief sich das Leerverkaufsinteresse an DroneShield am Freitag unter Berufung auf Daten der Aufsichtsbehörde ASIC auf 14,36 Prozent. Begleitend wurden Sorgen von Anlegern hinsichtlich der Barmittelgenerierung des Unternehmens angeführt; diese Daten wurden als Kontext für die pessimistische Positionierung der Marktteilnehmer und nicht als bestätigter Einzelauslöser für die Kursentwicklung der Aktie eingeordnet.
Vor rund zwei Wochen hatte DroneShield die vollständige Installation und offizielle Abnahme von DroneSentry-X Mk2-Drohnenabwehreinheiten auf Infantry Squad Vehicles des US-Militärs gemeldet. Diese Auslieferungen erfolgten im Zuge des zuvor bereits mitgeteilten Vertrags über das JIATF-401-Programm.
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