DroneShield hat in der vergangenen Woche Zahlen vorgelegt. Die Australier konnten sich im Zuge dessen allerdings nicht stabilisieren. Die Notierungen sind dabei um rund 2,3 % am Montag stärker, bleiben aber mit ca. 1,11 Euro im kritischen Umfeld.

DroneShield: Die Zahlen waren recht ernüchternd

Der starke Ausbau des Geschäfts schlägt sich bei DroneShield weiterhin eindrucksvoll im Umsatz nieder, doch die jüngsten Halbjahreszahlen haben eine neue Schwachstelle offengelegt. Zwischen Januar und Juni kletterten die Erlöse um 74 % auf 125,8 Mio. AUD. Gleichzeitig drehte das bereinigte EBITDA von einem positiven Wert von 8 Mio. AUD im Vorjahr auf -12,4 Mio. AUD. Beim Nettoergebnis verschärfte sich der Kontrast noch: Statt eines Gewinns von 2,1 Mio. AUD stand ein Verlust von 32,2 Mio. AUD. Für Anleger ist damit weniger das Wachstum selbst die offene Frage als dessen Qualität.

Auf der Nachfrageseite sieht das Bild wesentlich robuster aus. Die vertraglich gesicherte Umsatzbasis für 2026 erhöhte sich bis zum 21. August auf 240 Mio. AUD, nachdem Ende Juli erst 206 Mio. AUD erreicht worden waren. Damit kamen innerhalb weniger Wochen weitere 34 Mio. AUD hinzu. Die Jahresprognose von 250 bis 270 Mio. AUD bleibt bestehen. Die ist indes schwach, denn die Prognosen waren zurückgenommen worden. Sprich: DroneShield setzt deutlich weniger um als gedacht. Dies scheinen die Börsen noch immer als Schock zu begreifen.

Tendenziell ist der Wert klar im Abwärtstrend. Der Titel liegt rund 32 % unterhalb des GD100 sowie mehr als 38 % unter der 200-Tage-Linie. Dies ist ein Indikator dafür, wie schwach DroneShield noch immer ist.