Für DroneShield hat sich am Montag wenig getan. 1,21 Euro stehen weiterhin auf den Kurstafeln. Die Aktie ist weiter in einem klaren Abwärtstrend. Rund 31 % trennen die Aktie vom GD100. Das bedeutet, sie ist in einem mittelfristigen Verständnis technisch so schwach, dass Algorithmen hier typischerweise die Bremse ziehen würden.

Die DroneShield hat an den Börsen sehr viel verloren

Die Aktie ist in den vergangenen fünf Tagen um 9,9 % gesackt. Das Papier steht seit Jahresbeginn um 33,5 % schwächer da. Insofern hat sich für DroneShield derzeit alles deutlich nach unten verschoben.

Die Australier leiden noch immer daran, dass die Märkte zum Beispiel die angegebene Bruttomarge nicht für akzeptabel halten. Das Unternehmen hatte im Vorfeld seiner Quartalszahlenpräsentation, die bald stattfinden wird (noch gut eine Woche), mitgeteilt, dass die Bruttomarge bei nur 60 % liegt. Erwartet worden waren sicherlich auf Basis dessen, was im vergangenen Jahr passiert war, 65 %.

DroneShield selbst musste auch den Umsatz in der Prognose korrigieren. Es werden nur noch 250 Millionen bis 270 Millionen AUD erwartet. Die Märkte waren hier leicht enttäuscht. Die Aktie ist also klar im Abwärtstrend.

Möglicherweise allerdings haben die Märkte über das Ziel hinausgeschossen. Jedenfalls gibt es immer wieder auch Stimmen, die darauf verweisen, dass der Umsatzsprung im ersten Halbjahr bis dato vorläufig bei circa 74 % lag. Das ist nicht so schwach, wie es vielleicht die Kursverluste nahelegen würden.

Zudem werden die wiederkehrenden Softwareumsätze ausgebaut. Die machen inzwischen 11,3 % aus. Das wiederum bedeutet, dass hier starke Margen etabliert sind und das Unternehmen damit auch immer wieder neue Umsätze präsentieren wird.

Analysten sind teils gespalten. Es gibt Analysten, die durchaus deutlich höhere Kurse sehen als der Markt.